Bangen um den kranken Naldo

Bremen - Naldo hat es offensichtlich richtig heftig erwischt. So sehr, dass sein Einsatz am Samstag (15.30 Uhr) im Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach inzwischen stark gefährdet ist.

„Er ist weiter krank – und im Moment sieht es nicht gut aus“, sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf gestern nach dem Nachmittagstraining, das Naldo wegen seiner noch immer nicht auskurierten Grippe verpasst hatte. Der brasilianische Innenverteidiger fehlt bereits seit dem 7. November – und selbst wenn er morgen oder übermorgen auf den Trainingsplatz zurückkehren würde: Richtig fit wäre er nach dem langen „Flachliegen“ sicher nicht.

Ausgerechnet Naldo! Der 29-Jährige hat sich in den Wochen nach dem gelungenen Comeback (an seinem Geburtstag am 10. September beim 2:0 gegen den HSV) stetig gesteigert und rasend schnell wieder zum Stabilisator der Werder-Defensive entwickelt. Zuletzt stand er vier Mal hinterein-ander in der Startelf.

Besser sieht’s bei zwei ebenfalls angeschlagenen Teamkollegen aus. Mittelfeldmann Aaron Hunt hat seine in der vergangenen Woche erlittene Knieprellung (fast) überwunden: „Ich merke es noch ein bisschen, aber es ist deutlich besser geworden. Ich hoffe, es bleibt so, damit ich weiter trainieren und am Wochenende auch spielen kann.“

Marko Marin macht sich ebenfalls noch große Hoffnungen auf einen Einsatz im Spitzenspiel bei seinem Ex-Club in Gladbach. Der 22-Jährige, der Probleme mit dem Hüftbeuger hat, arbeitete gestern erneut individuell. Heute könnte er wieder auf dem Platz stehen, wenngleich Schaaf bremst: „Wir müssen gucken, wie viel er machen kann.“ Vielleicht könne Marin auch erst mal nur „eine Laufeinheit absolvieren“. · mr

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