Zusage für Frings / Abschied im kleinen Kreis

Bahrain lockt Thomas Schaaf

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Geht Thomas Schaaf in die Wüste? ·

Bremen - Macht es Thomas Schaaf wie einst Wolfgang Sidka und geht in die Wüste? Das Königreich Bahrain hat Kontakt zum 52-Jährigen aufgenommen und will ihn unbedingt als Nationaltrainer verpflichten. Eine Entscheidung von Schaaf steht noch aus. Ein anderes, einmaliges Angebot hat der Coach dagegen schon angenommen: Schaaf wird beim Abschiedsspiel von Torsten Frings am 7. September als Trainer ins Weserstadion zurückkehren.

„Mir war es so wichtig, dass Thomas bei meinem Abschiedsspiel auf der Bank sitzt und meine Werder-Mannschaft betreut. Er hat großen Anteil an meiner Karriere, dafür werde ich Thomas mein Leben lang dankbar sein“, sagte Frings. Schaaf, von dem sich Werder einen Spieltag vor Ende der vergangenen Saison nach 14 Jahren einvernehmlich getrennt hatte, knüpfte seine Zusage allerdings an eine Bedingung: „Es ist der Tag von Torsten Frings. Der Rückblick auf seine außergewöhnliche Karriere steht im Mittelpunkt. Ich wünsche mir, dass die Fans das respektieren und auf alle Aktionen verzichten, die davon ablenken.“

Eine ähnliche Bitte richtete Schaaf auch an den Club, der das Werder-Urgestein (seit über 40 Jahren im Verein) gerne im großen Rahmen offiziell verabschiedet hätte. „Thomas Schaaf möchte keine externe Veranstaltung für seine Verabschiedung. Das respektieren wir natürlich“, erklärte Werder-Boss Klaus Filbry: „Wir haben aber mit ihm abgesprochen, ihn zeitnah in einem kleinen Rahmen intern zu verabschieden.“ Die vertragliche Situation sei bislang kein Gesprächsthema gewesen, teilte Filbry auf Nachfrage mit. Schaaf steht noch bis Saisonende unter Vertrag und erhält weiterhin sein Gehalt.

Sollte der Ex-Coach allerdings das finanziell äußerst lukrative Angebot aus Bahrain annehmen, dann müsste Werder ihn nicht weiter bezahlen. Aber will Schaaf überhaupt in die Wüste und Nachfolger des Argentiniers Gabriel Humberto Calderón werden? Eine Antwort darauf gibt es nicht. Schaaf lehnt Interviews ab, hat sich nur ausnahmsweise für das Frings-Abschiedsspiel in einer Pressemitteilung des Veranstalters zitieren lassen.

Informationen über Bahrain kann er sich übrigens bei seinem ehemaligen Werder-Mitspieler Wolfgang Sidka holen. Der heute 59-Jährige hatte zwei Jahre nach seiner Entlassung als Trainer des SV Werder in Bahrain angeheuert und war dort von 2000 bis 2003 sowie von 2004 bis 2005 als Nationaltrainer tätig. · kni

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