Babbels Endspiel gegen Werder

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Markus Babbel

Sinsheim - 20 Minuten lang suchte Manager Andreas Müller in der Mixed-Zone fieberhaft nach Erklärungen, dabei hatte der leere Blick von Markus Babbel eigentlich alles gesagt.

Die Reaktion des Hoffenheimer Trainers auf das deprimierende 2:4 beim 1. FC Nürnberg symbolisierte die pure Ratlosigkeit. „Ich habe mich lange schützend vor die Spieler gestellt, aber irgendwann ist ein Punkt erreicht, wo ich erwarten kann, dass die einfachsten Dinge hundertprozentig umgesetzt werden“, stammelte Babbel fast entmutigt: „Die Jungs müssen kapieren, dass es um unglaublich viel geht.“

Hoffenheim ist nach nur einem Sieg in den vergangenen neun Partien bis auf Platz 16 abgerutscht, trotzdem bleibt Babbel im Amt. „Er wird am Sonntag auf der Bank sitzen“, kündigte Müller an. Aber: Das Heimspiel gegen Werder (15.30 Uhr) ist ein Endspiel für den Coach. Sollte er auch das verlieren, wird Babbel wohl gefeuert. Reichlich Redebedarf gab es schon gestern. Das Hoffenheimer Training begann nach einer langen Teambesprechung mit 45-minütiger Verspätung. „Wir haben nicht viel über des Spiel gesprochen“, sagte Mittelfeldmann Sejad Salihovic und forderte: „Wir müssen jetzt als Mannschaft zusammenhalten und weiter positiv sein.“ n dpa/sid

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