Aycicek glaubt an seine Chance bei Werder

„Ich habe das hier nicht abgehakt“

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Nur in Testspielen durfte Levent Aycicek in der Hinrunde bei den Profis auflaufen.

Bremen - Bundesliga-Spiele in dieser Saison? Null! Werder-Profi Levent Aycicek schaffte es sogar nur ein einziges Mal in den 18er-Kader – das war am 24. Oktober in Mainz. Ein Desaster für einen Spieler, der die Nummer zehn tragen darf. Deshalb gilt der 21-Jährige als Ausleihkandidat. Doch Aycicek will davon noch nichts wissen.

„Natürlich bin ich mit dem halben Jahr nicht zufrieden“, sagt der Spielmacher, der das Spiel nicht machen darf. In der Sommer-Vorbereitung hätte er sich beweisen können, war aber mal wieder verletzt. Wenn auch nur leicht. Trainer Viktor Skripnik setzte auf Maximilian Eggestein, dem er in der Liga dann aber auch nicht mehr vertraute. Trotzdem gab es kein Zurück für Aycicek, weil er sich in der U23 zu selten für höhere Aufgaben empfahl. Das Selbstvertrauen sank. Ein Teufelskreis, aus dem Aycicek nicht herausfand. Trotzdem sagt er: „Ich weiß, dass ich als Zehner bei Werder spielen kann.“

Bei seiner Vertragsverlängerung im März hatte er sich die begehrte Nummer von Sportchef Thomas Eichin zusichern lassen. Den damit gestiegenen Erwartungen hielt er nicht stand. „Es ist nicht gut gelaufen für mich“, sagt Aycicek. Über die Gründe möchte er nicht sprechen. Er will auch nicht jammern oder sich über Werder beklagen. Denn der Verein ist für ihn immer noch etwas ganz Besonderes. Mit 14 – also vor sieben Jahren – ist der gebürtige Nienburger zum SV Werder gewechselt. Da fällt es schwer, an Abschied zu denken. „Ich muss keinen Neuanfang bei einem anderen Club haben“, sagt Aycicek und gibt sich kämpferisch: „Ich habe das hier nicht abgehakt, ich glaube an meine Chance bei Werder.“

Dafür willl er ab dem 4. Januar, wenn das Training wieder startet, hart arbeiten. Dass er durch die Trennung der Profi-Mannschaft und der U23 womöglich erstmal weit weg ist von der Bundesliga, „davon habe ich noch nichts gehört“. Zu sehr will sich der 21-Jährige damit auch nicht beschäftigen: „Jetzt ist erst einmal Weihnachten.“

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