Stürmer wird nach Kopfverletzung gebraucht

Avdic – das Ende der Höllenschmerzen

Keine Scheu mehr vor Zweikämpfen: Werder-Stürmer Denni Avdic (re.). 

Bremen - Die Leidenszeit ist vorbei. Denni Avdic ist froh, wieder mit der Werder-Mannschaft trainieren zu können. Seit drei Tagen steht der Bremer Stürmer auf dem Platz – keine Schwindelgefühle, keine Kopfschmerzen mehr.

„Es geht mir gut“, bestätigt der Schwede, „ich bin froh, dass es vorbei ist. Diese Schmerzen waren die Hölle.“

Über einen Monat lang war der Schwede ausgefallen. Am 8. April hatte ihm der Frankfurter Abwehrspieler Maik Franz in der Bundesligapartie bei den Hessen einen Ellbogenschlag ins Gesicht verpasst, von dem sich Avdic lange nicht erholte. Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Schwindel waren sein täglicher Begleiter. „Wir mussten Denni Zeit geben und diese Kopfverletzung mit Ruhe, Geduld sowie aller Sachlichkeit behandeln. So etwas kann dauern“, sagt Trainer Thomas Schaaf.

Pech nur für Avdic, dass es ihn getroffen hatte, als er gerade im Begriff war, sich in die Mannschaft zu spielen. „Ich hatte mich gut gefühlt, war dicht dran – dann kam dieser Scheiß und hat mich zurückgeworfen“, klagt der Angreifer: „Das war sehr bitter für mich.“

Training am Donnerstag

Training der Profis vor dem letzten Spiel

Morgen im Saisonfinale beim 1. FC Kaiserslautern könnte Avdic sogar sein Comeback feiern, weil Claudio Pizarro und Sandro Wagner ausfallen. „Ich fühle mich viel besser, wieder frisch und auch klar im Kopf“, erzählt er: „Ich hoffe, dass keine Probleme mehr auftreten – dann bin ich bereit. Aber ich muss das natürlich noch mit dem Trainer besprechen.“

Obwohl die Saison für ihn gelaufen ist und der im Winter für 2,5 Millionen Euro verpflichtete Stürmer den Durchbruch nicht schaffte, „war es für mich kein verlorenes halbes Jahr“, beteuert Avdic. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass man nicht gleich zu viel von ihm habe erwarten können. „Ich musste mich zurechtfinden, hatte einiges aufzuholen“, berichtet der 23-Jährige und versichert: „Ich habe in dieser Zeit viel gelernt, weiß jetzt, was der Trainer von mir verlangt, wie ich mich auch taktisch verhalten muss. Von daher war’s für mich ein gutes halbes Jahr. Jetzt bin ich fit und bereit, einen Neustart zu machen und in der kommenden Saison voll anzugreifen.“ · flü/mr

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