Ausstellung „Doppelpässe - Wie die Deutschen die Mauer umspielten“ im Vereinsmuseum

Wuseum zeigt Fußballbeziehungen zwischen Ost- und Westdeutschland

In der Ausstellung "Doppelpässe" im Wuseum präsentiert sich die deutsch-deutsche Fußballgeschichte auf ungewöhnliche Weise.

Bremen. In Werders Vereinsmuseum wird seit gestern ein Stück Geschichte lebendig – natürlich ganz im Zeichen des Fußballs. Wenige Stunden nach den Feiern zur deutschen Einheit eröffnete Werder-Geschäftsführer und Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer die Ausstellung „Doppelpässe – Wie die Deutschen die Mauer umspielten“.

Zahlreiche große und kleine Geschichten rund um den Fußball im deutsch-deutschen Spannungsfeld haben die Organisatoren der Ausstellung zusammengetragen. Da erfährt der Besucher von fußballverrückten DDR-Bürgern, die nach Polen und Bulgarien fuhren, um Bundesliga-Stars live zu erleben und von Fanfreundschaften über den Eisernen Vorhang hinweg. Auch sportliche Höhepunkte sowie Sportlerschicksale nach dem Mauerbau haben in der Ausstellung ihren Platz.

Bilder von der Ausstellungseröffnung

Neue Ausstellung im Wuseum eröffnet

Als Wanderausstellung konzipiert, war "Doppelpässe" bereits in mehreren deutschen Städten und im schweizerischen Ascona zu sehen. Nun gastiert die von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnete Ausstellung bis zum 12. November im Wuseum.

Geöffnet ist das Vereinsmuseum montags bis sonntags von 10 Uhr bis 17.45 Uhr. An Heimspieltagen schließt das Wuseum eine Stunde vor Spielbeginn.

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