Aussprache zwischen Eichin und Junuzovic

„Alles wieder gut“

Bremen - Gibt es für Werder Bremen doch noch eine Chance, Zlatko Junuzovic über die Saison hinaus zu binden? Zuletzt sah alles danach aus, als ob der 27-Jährige seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern würde. Der Österreicher sprach sogar von einem Abschied schon in der gestern gestarteten Winter-Transferperiode. „Es kann alles ganz schnell gehen“, hatte er gesagt. Aber vielleicht geht es auch ganz schnell in die andere Richtung. Geschäftsführer Thomas Eichin kündigte nach einem Telefonat mit Junuzovic jedenfalls an, während des Trainingslagers im türkischen Belek (6. - 14. Januar) die Gespräche über einen neuen Vertrag fortsetzen zu wollen: „Wir werden uns zusammensetzen.“

Die Kommunikationsstörungen, die es zwischen Geschäftsführung und Profi gegeben hatte (wir berichteten), sind offenbar behoben worden. „Alles ist wieder gut zwischen uns“, behauptete Eichin: „Wir haben uns ausgesprochen.“ Und zwar auf sein Betreiben. Der Anruf bei Junuzovic war fällig geworden, weil der Mittelfeldspieler öffentlich beklagt hatte, Werder würde sich nicht ausreichend um eine Vertragsverlängerung mit ihm bemühen. Eichin hatte gekontert, dass der Ball bei Junzovics Berater läge. Nun liegt er wieder auf dem Anstoßpunkt – und Werder kann weiter um Junuzovic kämpfen.

Gleichwohl gilt für den Österreicher wie für jeden anderen auch: Kommt ein unwiderstehliches Angebot, würde Werder ihn vor Vertragsablauf verkaufen. Eichin: „Es geht irgendwann nicht mehr darum, ob es sportlich Sinn macht, sondern darum, ob es wirtschaftlich vertretbar ist, nein zu sagen.“

csa

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