Füllkrugs Treffer reicht nicht - Ausgleich in der Nachspielzeit

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Niclas Füllkrug stolpert gegen Augsburgs Marcel Ndjeng - der Bremer erzielte die Führung.

Bremen - Von Andreas Frank - Paul Verhaegh hat Trainer Jos Luhukay bei Neuling FC Augsburg ein verdorbenes Jubiläum erspart. Mit seinem Treffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit sicherte Verhaegh den Schwaben in Luhukays 50. Bundesliga-Spiel bei Werder Bremen das glückliche 1:1 (0:0) und sorgte damit für eine Fortsetzung der Augsburger Erfolgsserie von nunmehr sechs Spielen ohne Niederlage.

Bremen hingegen, das durch den Treffer von Niclas Füllkrug (61.) in Führung gegangenen war, verlor im Kampf um die Europa-League-Qualifikation zwei wertvolle Punkte. Vor 40.208 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion waren Augsburg in der Anfangsphase eindeutig das spielbestimmende Team.

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Die durch zahlreiche Ausfälle personell arg geschwächten Hanseaten hingegen agierten fast ängstlich und igelten sich weitgehend in der eigenen Hälfte ein. Allerdings konnte die Luhukay-Truppe diese Feldvorteile trotz mehrerer Unsicherheiten in der Defensive der Norddeutschen zunächst nicht in klare Torchancen ummünzen. Nach der ersten Einschussmöglichkeit für die Platzherren, die Mannschaftskapitän Clemens Fritz in der 13. Minute ausließ, wurden die Bremer etwas mutiger, doch den Aktionen fehlte der Zug zum Tor. Besonders schmerzlich vermisst wurde bei den Gastgebern in mehreren Szenen Torjäger Claudio Pizarro. Der Peruaner war vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nachträglich gesperrt worden.

Bilder vom Spiel gegen Augsburg

Werder Bremen empfängt den FC Augsburg.

In der 27. Minute verhinderte Werder-Torwart Sebastian Mielitz, der erneut Stammkeeper Tim Wiese (Gesichtsfraktur) vertrat, mit einer Blitzreaktion aus kurzer Distanz eine gute Torchance von Stephan Hain. Nur 120 Sekunden später prüfte Markus Rosenberg FCA-Torhüter Simon Jentzsch mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze. Noch einmal brannte es im Bremer Strafraum lichterloh, doch Mittelfeldspieler Alexander Ignjovski schlug den Ball von der Torlinie (35.). Nach dem Seitenwechsel ließ die Augsburger Dominanz nach, aber erst nach einer knappen Stunde fand Werder besser in die Begegnung, ohne jedoch wirklich überzeugen zu können.

In der 58. Minute konnte sich Rosenberg geschickt in den freien Raum lösen, wurde jedoch vom aufmerksamen Jentzsch mit fairen Mitteln abgedrängt. Drei Minuten später war Füllkrug, der erstmals in der Startformation stand, erfolgreicher. Mit der Führung im Rücken wurden die Bremer stärker, Augsburg versuchte aber mit Kontern, zurück in die Partie zu finden. Verhaeghs später Ausgleichstreffer war der Lohn für die Bemühungen. Der agile Ignjovski und der um Übersicht bemühte Österreicher Junuzovic waren die stärksten Akteure bei den Grün-Weißen, die auch im Hinspiel gegen den FCA ein 1:1 erreicht hatten. Bei den Schwaben verdienten sich die Mittelfeldspieler Koo und Bellinghausen die Bestnoten. sid

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