Und vorne „Mister Heimspiel“ füttern

Auftrag: Schießbude schließen

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Trifft Nils Petersen heute?

Bremen - Bloß kein Gegentor! Nach 47 kassierten Treffern in 23 Spielen und zuletzt sechs Stück in München will und muss Werder heute gegen Abstiegskandidat FC Augsburg die Schießbude schließen. Die Chancen, dass es gelingt, sind so gut wie selten.

Der Gegner wird laut Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin zwar „Schaum vorm Mund“ haben, das macht die Offensivstatistik jedoch nicht besser. Mit 20 erzielten Toren stellt der FCA den zweitschwächsten Angriff der Liga. Das größte Problem stellt noch Sascha Mölders, mit neun Treffern in 13 Partien Augsburgs Top-Torjäger, dar. Doch dem will sich der beim 1:6 gegen den FC Bayern schwache Assani Lukimya annehmen. „Das wird ein gutes Duell. Mölders setzt sich immer voll ein, hat einen starken Willen. Aber ich werde dagegenhalten“, verspricht er.

Dass am Ende kein 0:0 bei der ganzen Angelegenheit herauskommt, dafür muss jedoch nicht Lukimya sorgen, sondern Werders „Mister Heimspiel“, alias Nils Petersen. Neun seiner elf Saisontore hat der Stürmer im Weserstadion erzielt, in den vergangenen sechs Auftritten in der eigenen Arena war er siebenmal erfolgreich. Angesichts dieser Zahlen ist es wenig verwunderlich, dass sich der 24-Jährige „extrem auf jedes Heimspiel“ freut. Denn dann ist Fußball für ihn ganz anders als auswärts. Petersen erklärt: „Unser Spiel ist zu Hause mehr auf Powerplay ausgelegt. Da kommen mehr Bälle in den Strafraum – und genau das ist mein Spiel.“ · csa

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