Bis 2017 will er die „1“ sein

Aufstrebender Strebinger

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R. Strebinger

Bremen - Eines ist mal klar: An Selbstbewusstsein mangelt es Richard Strebinger nicht. Gestern unterschrieb der U 23-Torwart einen neuen, bis 2017 datierten Vertrag bei Werder Bremen und garnierte die Unterschrift mit einer Kampfansage an Raphael Wolf.

„Ich will jetzt so schnell wie möglich den Konkurrenzkampf schüren. Und irgendwann will ich die Nummer eins sein bei Werder“, erklärt Strebinger.

Nach dem Weggang von Sebastian Mielitz rückt der 21 Jahre alte Österreicher im Sommer aber erstmal nur einen Schritt nach vorn in der Torwart-Hierarchie. Vom dritten Mann wird er zum Wolf-Stellvertreter. Eine Zwischenstation für ihn: „Wann auch immer es sein wird: Ich möchte Stammtorwart in der Bundesliga werden.“

Für diesen Traum hat er als 15-Jähriger seine Heimat verlassen, ging ins Internat von Hertha BSC. 2012 folgte der Wechsel an die Weser – und nun die erste Vertragsverlängerung. „Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl in die nächsten drei Jahre“, sagt er.

Laut Chefcoach Robin Dutt könnte Strebinger tatsächlich der Mann der Zukunft sein bei Werder. „Er ist hyperehrgeizig“, sagt der Trainer über den Keeper: „Er steigt jetzt erstmal von der Nummer drei zur Nummer zwei auf, aber er muss erst noch geschliffen werden.“ Eine Aufgabe für Torwartcoach Marco Langner. „Er kriegt das hin“, meint Dutt.

Vorerst setzt der 49-Jährige aber sein ganzes Vertrauen in Raphael Wolf. Der 25-Jährige, der am Ende der Hinrunde Sebastian Mielitz aus dem Tor verdrängt hatte, bleibt in der kommenden Saison die Nummer eins bei Werder – darauf hat sich Dutt gestern schon festgelegt: „Rapha hat sich einen Vorsprung erarbeitet und genießt unser uneingeschränktes Vertrauen. Wir sind mehr als angetan von seinen Leistungen.“ Wolfs Vertrag läuft noch bis 2015, soll offensichtlich aber vorzeitig verlängert werden. Es habe „erste Signale“ seitens des Clubs gegeben, verrät der Keeper.

Wer in der kommenden Saison der dritte Keeper im Bunde sein wird, ist laut Dutt noch völlig offen. „Zwischen 19 und 39 Jahren ist alles möglich. Wir sind da überhaupt nicht eingeschränkt.“ Die besondere Herausforderung liege darin, jemanden zu finden, der im Notfall Bundesliga-Ansprüchen genügt, aber Strebinger in dessen Entwicklung nicht blockiert. Dutt: „Nicht ganz einfach, den zu finden.“ · csa

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