Aufstieg? Nouri ist „guter Dinge“

Mutig ins „absolute Endspiel“

Trotz zahlreicher guter Chancen musste sich Werders U23 und Trainer Alexander Nouri im Hinspiel mit einem torlosen Remis gegen Gladbach II begnügen.

Bremen - Noch einmal 90 oder 120 Minuten – und dann: feiern, feiern, feiern. Hoffentlich! Werder Bremens U23 will morgen (14.00 Uhr) im Relegationsrückspiel bei Borussia Mönchengladbach II den Aufstieg in die dritte Liga perfekt machen. Die Ausgangslage ist nach dem 0:0 im Hinspiel weder besonders gut noch besonders schlecht.

„Sie ist ordentlich“, meint Werder-Trainer Alexander Nouri, der gleich in seiner ersten Saison als Coach des Bremer Nachwuchses den Coup schaffen kann. „Ich bin guter Dinge“, sagt der Nachfolger von Viktor Skripnik: „Wenn wir mit der gleichen Leidenschaft, mit dem gleichen Mut und der gleichen Portion Herz auftreten wie im Hinspiel, haben wir gute Chancen.“

Klar ist aber: Werder braucht ein Auswärtstor, um sich durchzusetzen. Jedes Unentschieden von einem 1:1 aufwärts würde den Aufstieg bedeuten. Jeder Sieg natürlich auch. Bei einer Niederlage wäre alles aus. Nouri: „Wir haben jetzt das absolute Endspiel. Das haben wir uns erarbeitet.“ Nun muss nur noch der letzte Schritt gemacht werden. Doch das wird alles andere als leicht. Denn die Borussia mobilisiert in Mönchengladbach die Massen und trägt das Spiel im Borussia-Park aus. 

Statt knapp 4000 Zuschauer wie in Bremen (Stadion „Platz elf“ war ausverkauft, viele Fans hatten vergeblich für Karten angestanden) erwartet der Meister der Regionalliga West morgen 10000 Zuschauer plus x in der Bundesliga-Arena. Beeindruckend für die Bremer, vielleicht sogar einschüchternd? Ach was, meint Nouri: „Diese Kulisse sollte mehr beflügeln als belasten. Ich erwarte auf jeden Fall einen phantastischen Rahmen für die Partie.“

csa

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