Aufbauhilfe für Elfer-Verursacher Lukimya

„Er kann so etwas schnell abhaken“

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Nur nicht mehr hinsehen: Assani Lukimya nach seinem groben Fehler gegen Ingolstadt.

Bremen - Die Mitspieler hielten sich auf dem Platz zurück mit aufmunternden Worten oder Gesten, diesen Job übernahmen nach dem bitteren 0:1 gegen Ingolstadt die Bremer Verantwortlichen. Trainer Viktor Skripnik und Sportchef Thomas Eichin sprachen Assani Lukimya Mut zu.

Der Innenverteidiger hatte sich mal wieder einen dicken Bock geleistet, in der Nachspielzeit völlig ohne Not mit einem Foul an Stefan Lex den entscheidenden Elfmeter verursacht. „Das darf er nicht machen, das weiß er selbst“, meinte Eichin: „Aber zuletzt war ,Luki‘ hinten eine Bank. Und eine seiner großen Stärken ist es, dass er so etwas schnell abhaken kann.“ Skripnik, der Lukimya kürzlich sogar „die Form seines Lebens“ bescheinigte, hat in den vergangenen Monaten eine „enorme Verbesserung“ beim 29-jährigen Kongolesen erkannt: „Aber leider passiert dann was mit ihm, wo jeder schreiben kann: Das ist typisch Lukimya.“

Wenn der Abwehrmann patzt, dann richtig – bestes Beispiel: Sein missglückter Rückpass in Mainz im März 2013, als Adam Szalai nach nur zwölf Sekunden zum 1:0 traf. Fehler wie diese konnte Lukimya in seinen drei Werder-Jahren bisher nicht abstellen.

Werder gegen Ingolstadt: die Einzelkritik

Er sei aber mental stark genug, um damit klarzukommen, hat er stets betont. Diesmal sagt Lukimya gar nichts. Das Bremer Trainerteam hat angeordnet, dass es bis zum Darmstadt-Spiel keine Gespräche mit Journalisten gibt.

mr

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