Poker läuft schon: Werder will zehn Millionen

Auch das noch: Bayer jagt Sokratis

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Bremens Abwehrchef Sokratis steht bei Bayer Leverkusen auf der Einkaufsliste.

Bremen / Leverkusen - Das 0:1 in Leverkusen war schon hart für Werder, doch vom Werksclub droht den Bremern am Saisonende noch weiteres Unheil. Bayer jagt Sokratis.

Nach Informationen dieser Zeitung sind die Verhandlungen zwischen den Clubs schon angelaufen. Werder fordert zehn Millionen Euro für seinen Abwehrchef, die Leverkusener bieten 8,5 Millionen. Da fehlt nicht mehr viel bis zur Einigung. Verliert Werder einen seiner Guten? Einen der Besten?

Der Vertrag von Sokratis läuft noch bis 2016, und sportlich gesehen wäre ein Verkauf des Griechen ein Verbrechen an der Perspektive der Mannschaft. Der 24-Jährige ist ein absoluter Leistungsträger, ein Leader. Einer, den die Bremer für den Neuanfang nach dieser Saison (den Klassenerhalt vorausgesetzt) unbedingt brauchen. Aber Sokratis ist auch einer der verbliebenen Großverdiener im Kader. Sein Gehalt liegt geschätzt jenseits der Zwei-Millionen-Marke – da schlummert Einsparpotenzial. Und anders als bei anderen gut bezahlten Teammitgliedern (Elia, Ekici) ist für die zum Sparen gezwungenen Bremer auch ein stattlicher Batzen zu verdienen.

Werder hat sich die drastische Senkung des Gehaltsetats zum Ziel gesetzt. Von annähernd 50 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 30 Millionen – oder tiefer. Derzeit ist wohl die Marke von 35 Millionen erreicht. Ist Sokratis weg, geht der Gehaltspegel weiter runter. Aber was wird dann aus Werder? · csa/kni

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