Auch Dutt kämpft um Hunt

Bremen - Thomas Eichin will für eine Vertragsverlängerung mit Aaron Hunt an die Schmerzgrenze gehen – und Robin Dutt findet das richtig gut. „Ich kann das nur begrüßen“, sagt der Coach und gerät ins Schwärmen: „Aaron ist ein ganz, ganz wichtiger Spieler für uns geworden.

Jeder weiß, dass er in der Offensive stark ist. Aber inzwischen bringt er sich auch unglaublich ins Defensivverhalten ein. Er ist im letzten halben Jahr zu einer Führungsperson gereift.“ Davon will Dutt lange profitieren.

Das Problem: Im Sommer läuft Hunts Vertrag aus, dann kann er ablösefrei gehen. Interessenten gibt es genug. Vor allem der FC Southampton umwirbt den 27-Jährigen, der einem Wechsel auf die Insel nicht abgeneigt ist. Seine Mutter stammt aus England. Doch Dutt hofft, dass sich seine Einflussnahme auszahlt: „Ich habe ihn in die Führungsrolle gedrängt, und er hat die Verantwortung übernommen.“ In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob die Karte Trainer wirklich zieht. Gehaltsmäßig muss Hunt keine Einbußen befürchten, er soll weiterhin 2,6 Millionen Euro jährlich bekommen. · kni

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