„Das muss unser Ziel sein“ / Werder will Weihnachten wieder oben mitmischen

Attacke von Allofs: 15 Punkte aus fünf Spielen

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Werder-Boss Klaus Allofs und fordert vor dem Gastspiel morgen auf Schalke (15.30 Uhr) für den Hinrunden-Endspurt die Maximalausbeute: „Es ist nicht unmöglich, fünf Mal zu gewinnen und 15 Punkte zu holen. Das ist unser Anspruch, das muss unser Ziel sein.“

Von Björn Knips · Selten passte die Phrase „Fünf vor Zwölf“ so gut wie jetzt. Denn Werder Bremen tritt in diesem Jahr noch fünf Mal in der Bundesliga an. Punkte müssen her – und zwar satt, denn die Grün-Weißen belegen den indiskutablen elften Rang.

So sieht’s auch Werder-Boss Klaus Allofs und fordert vor dem Gastspiel morgen auf Schalke (15.30 Uhr) für den Hinrunden-Endspurt die Maximalausbeute: „Es ist nicht unmöglich, fünf Mal zu gewinnen und 15 Punkte zu holen. Das ist unser Anspruch, das muss unser Ziel sein.“

Die Allofs-Attacke hat es in sich. Schließlich benötigten die Bremer bis jetzt stolze zwölf Spiele, um ihre 15 Punkte zu sammeln. „Da ist es nicht unbedingt realistisch, jetzt noch 15 Punkte zu holen“, gesteht Allofs und rudert zunächst auch ein wenig zurück: „Wir möchten die Messlatte nicht zu hoch hängen.“ Aber der Ex-Profi will eben endlich wieder gewinnen – und das nicht nur einmal: „Wir haben jetzt noch fünf Spiele Zeit, Boden gutzumachen – und das geht am besten mit einer Serie.“

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Kleiner Haken an der Sache, so Allofs: „Die Schalker denken bestimmt genauso.“ Zumal der Vizemeister nur zehn Zähler auf dem Konto hat. Doch das ist Aaron Hunt völlig egal. „Schalke interessiert mich nicht“, sagt der Mittelfeldspieler: „Für mich zählt nur, dass wir wieder in die Spur kommen.“ Als er allerdings von Allofs’ Forderung hört, muss er erst einmal tief durchatmen. Natürlich hätte Hunt nichts gegen 15 Punkte unterm Gabentisch, aber der 24-Jährige ist – gezeichnet von der Krise in den vergangenen Wochen – etwas vorsichtiger geworden: „Fünf Spiele, fünf Siege – das ist nicht so einfach. Aber wir sollten von den fünf Spielen schon ein paar gewinnen, um die Lücke nach oben kleiner zu machen. Dann können wir nach der Winterpause nach oben schauen und Vollgas geben.“

Das wünscht sich auch Allofs, allerdings aus einer noch besseren Position. „Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass wir oben angreifen können“, sagt der Werder-Boss und garniert seine Aussage mit seinem so typischen Überzeugungsblick. Jeder soll ihm glauben – in erster Linie natürlich die Spieler, aber auch die Journalisten und über deren Medien die Fans. Allofs wünscht sich einen Stimmungswandel. Werder soll auf der Zielgeraden Spaß haben und machen. Das ist gar nicht so einfach um „Fünf vor Zwölf“, wie Hunt gesteht: „Der Druck wird mit jedem nicht gewonnenen Spiel größer.“

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