Die „Rojiblancos“ haben ausschließlich baskische Spieler unter Vertrag

Athletic Bilbao – ein ganz besonderer Club

Werder-Bremen - BREMEN (csa) · Spanien, immer wieder Spanien! Seit Werder Bremen vor fünf Jahren die Serie permanenter Präsenz in den europäischen Wettbewerben startete, hat der Bundesligist gegen kein Land häufiger gespielt.

Real Madrid, FC Barcelona, FC Valencia, Espanyol Barcelona, Celta de Vigo und morgen nun Athletic Bilbao – die Basken sind Club Nummer sechs aus der Deutschen liebstem Urlaubsland, der sich seit 2004 an der Weser vorstellt.

Diese Zählweise wird den „Rojiblancos“ (Rot-Weißen) zwar nicht gefallen, denn Bilbao liegt im Baskenland. Und das fügt sich nur unwillig in die spanische Gemeinschaft ein. Das Streben nach Unabhängigkeit ist Teil des Lebens in der Region und wird auch vom Athletic Club unterstützt – auf eine Weise, die wohl einzigartig ist im europäischen Spitzenfußball. Denn im Kader des aktuellen Sechsten der Primera Division stehen ausschließlich Spieler baskischer Herkunft oder solche, die in baskischen Clubs ausgebildet wurden.

Wer nun glaubt, dass dieses Modell nicht tragfähig ist – schon gar nicht im modernen Fußball, der immer internationaler wird und in dem in allen Winkeln der Welt nach Talenten gesucht wird –, dem sei gesagt: es geht doch. Seit der Gründung der Primera Division im Jahr 1927 ist Athletic Bilbao immer erstklassig, gewann in dieser Zeit acht Meisterschaften. 24 Erfolge in der „Copa del Rey“ kommen dazu. Allerdings liegt der letzte große Coup mit dem Double 1984 bereits 25 Jahre zurück.

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