Londoner bieten angeblich 17 Millionen Euro

Arsenal jagt Mesut Özil

Werder-Bremen - BREMEN. Englands Spitzenclub Arsenal London hat dem Vernehmen nach Werder Bremens Mittelfeldstar Mesut Özil ins Visier genommen. Nach einem Bericht des „Daily Star“ wollen die „Gunners“ den Nationalspieler spätestens im kommenden Sommer für 17 Millionen Euro Ablöse verpflichten.

Dem Medienbericht zufolge will Arsenals Trainer Arsene Wenger Özil unbedingt haben, zumal in London kolportiert wird, dass der Spanier Cesc Fabregas mit einem Wechsel zum FC Barcelona liebäugelt. Gerne würde Wenger den Bremer Mittelfeldstar auch schon in der jetzt anstehenden Winterpause verpflichten. Denn sollte Özil im kommenden Jahr eine herausragende WM spielen, könnten noch andere Topclubs auf den Zug aufspringen. Manchester United beispielsweise hatte bereits seine Scouts zum Europa-League-Spiel der Bremer nach Wien geschickt.

Özils Berater Reza Fazeli wollte das angebliche Angebot Arsenals an seinen Schützling gestern weder bestätigen noch dementieren: „Ich kommentiere das nicht. Mesut hat bei Werder noch einen Vertrag bis 2011.“

Auch Özil selbst zeigte sich von dem kolportierten Interesse der Londoner überrascht. „Ich habe davon nichts gehört, kann also dazu auch nichts sagen“, erklärte der 21-Jährige gestern Nachmittag nach dem Abschlusstraining der Bremer. Özil weiter: „Ehrlich gesagt interessieren mich solche Dinge im Moment auch gar nicht. Ich konzentriere mich voll auf Werder, weil ich hier Erfolg haben will.“ Heute können die Bremer mit einem Sieg gegen Borussia Dortmund den zweiten Tabellenplatz festigen.

Was die Zukunft bringen wird, bleibt abzuwarten. Özil steht bei Werder noch bis zum 30. Juni 2011 unter Vertrag. Werder möchte den Kontrakt mit dem sechsmaligen Nationalspieler gerne vorzeitig verlängern und hatte dem Mittelfeldstar und seinem Berater Fazeli auch bereits eine Offerte auf den Tisch gelegt. Der Spieler lehnte den angebotenen Fünfjahresvertrag allerdings ab. Seitdem liegen die Vertragsverhandlungen auf Eis. „Einen Spieler wie Mesut wollen wir natürlich behalten, und wir werden uns bemühen, dass es auch klappt“, hatte Werder-Sportchef Klaus Allofs damals gesagt.

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