Aron Johannsson nicht im Würzburg-Kader

Der „Schuljunge“ soll sich entspannen

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Aron Johannsson bei seinem ersten Werder-Training.

Bremen - Aron Johannsson brauchte gestern eine ganze Weile, bis er sich den Weg in die Werder-Kabine gebahnt hatte. Der neue Stürmer (für 4,5 Millionen Euro vom AZ Alkmaar gekommen) war bei den Fans extrem gefragt, erfüllte etliche Autogramm- und Fotowünsche.

Kurz bevor er als Letzter im Weserstadion verschwand, zog der 24-Jährige nach seiner Bremer Trainings-Premiere noch ein kurzes Resümee: „Es war wie am ersten Tag in einer neuen Schule, es hat Spaß gemacht.“ Innenverteidiger Jannik Vestergaard hatte sich am meisten um den Neuling gekümmert. Die beiden verständigten sich auf Dänisch. Vestergaards Muttersprache beherrscht Johannsson seit seiner Zeit in Aarhus.

Trainiert hat er gestern zum ersten Mal – und gleich im Eins-gegen-Eins ein paar Mal getroffen. Spielen wird Johannsson allerdings noch nicht. Er reist heute nach dem Abschlusstraining nicht mit zum DFB-Pokalspiel bei Drittligist Würzburger Kickers (morgen, 15.30 Uhr), darf stattdessen ein freies Wochenende genießen. „Er war beim Gold Cup, hatte fast keinen Urlaub und war zuletzt ziemlich im Stress“, erklärte Trainer Viktor Skripnik: „Und dann haben wir es gemeinsam so entschieden. Wir brauchen ihn – aber wir brauchen ihn eben auch frisch und fokussiert.“ Johannsson sieht es genauso: „Das Spiel wäre zu früh gekommen.“ Er will nun die Freizeit nutzen, um in Alkmaar noch ein paar private Dinge zu erledigen.

Erstes Training von Johannsson

Ab Montag beginnt für Johannsson und das gesamte Werder-Team die Vorbereitung auf den Bundesliga-Start gegen den FC Schalke04. Der US-Nationalspieler mit isländischen Wurzeln trifft dann am 15. August direkt auf seinen Bremer Vorgänger Franco Di Santo, der inzwischen königsblau trägt.

mr/kni

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