„Hoffe, dass ich ,Piza‘ ersetzen kann“

Arnautovic wittert seine Chance

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Hat den Platz in der Startelf fest im Blick: Marko Arnautovic hofft nicht nur auf die Rolle des Pizarro-Vertreters, sondern noch „einige weitere positive Spiele“.

Bremen - Mach's noch einmal, Marko! Eines seiner bisher vier Saisontore gelang Marko Arnautovic im August bei der TSG Hoffenheim – und am Ende reichte es zum 2:1.

Ein gutes Omen, denn beim Rückspiel am Samstag (15.30 Uhr) im Weserstadion könnte der Österreicher erneut zum Sieg über die TSG beitragen. Denn sein Einsatz angesichts der Gelb-Sperre von Bremens Topscorer Claudio Pizarro ist ziemlich sicher. Arnautovic selbst wiegelt aber lieber ab: „Ich hoffe, dass ich dabei bin. Aber automatisch ist bei uns keiner gesetzt – außer ,Piza‘.“

Doch der Österreicher wittert natürlich seine Chance, nach überstandener Bauchmuskelzerrung ins Team zurückzukehren. „Ich habe die ganze letzte Woche gut trainiert, habe meine alte Form wieder und bin, glaube ich, bei 100 Prozent. Gegen Freiburg bin ich zwar trotzdem nicht reingekommen, aber der Trainer wird wissen, warum.“ Doch gerade weil Coach Thomas Schaaf Pizarro auf dem Platz ließ und der Peruaner doppelt traf, „hat der Trainer alles richtig gemacht“, räumt der Reservist ein. „Jetzt hoffe ich, dass ich ,Piza‘ ersetzen kann. Ich wäre froh, mal wieder auf dem Platz zu stehen.“

Dabei fordert er auf Unterstützung der ganzen Mannschaft: „Er hat die Tore gemacht durch die Spieler, die hinter ihm stehen. Jetzt müssen andere treffen – also ich, Rosi, Niclas oder Lenny – wer eben spielt“, fordert er von sich und seinen Sturmkollegen Markus Rosenberg, Niclas Füllkrug und Lennart Thy.

Trotzdem will Arnautovic keinen Druck ausüben – selbst nicht beim Blick auf die Bundesliga-Tabelle: „Wir haben erst drei Spiele in der Rückrunde hinter uns – bei drei Spielen vor Saisonende wäre das 'was anderes.“ Die Qualifikation für die Königsklasse hat der 22-Jährige ohnehin schon abgehakt: „Von Champions League habe ich nie etwas gesagt.“ Dennoch „müssen wir Gas geben und schauen, dass wir weiter oben dran bleiben“. Am liebsten natürlich mit ihm in der ersten Elf: „Als Stammspieler sehe ich mich natürlich nicht, weil ich ja einige, aber leider nicht alle Spiele absolviert habe. Aber ich hoffe, dass noch einige positive dazu kommen.“ · ck

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