Arnautovic wartet seit 827 Minuten auf ein Tor

Auf der Suche nach der Treffsicherheit: Marko Arnautovic.

Werder-Bremen · Keine Frage: Marko Arnautovic hat gegen Hoffenheim ein ordentliches Spiel gemacht. Er war präsenter, lauf- und einsatzfreudiger also noch in so manch anderer Partie in der Hinrunde.

Zudem bereitete der 21-Jährige das 1:0 durch Claudio Pizarro vor. Doch was dem Bremer Stürmer fehlt, ist einfach das eigene Erfolgserlebnis. Seit nunmehr 827 Minuten wartet Arnautovic in der Bundesliga auf ein Tor. Seine einzigen beiden Treffer erzielte der Österreicher per Doppelpack gegen den 1. FC Köln – das war am 28. August vergangenen Jahres. Lang, lang ist’s her.

Training am Dienstag

Werder-Training am Dienstag

Doch trotz der langen Durststrecke, die der Mann mit dem nicht immer einfachen Charakter durchmacht, glaubt die sportliche Leitung der Bremer weiterhin an seine Fähigkeiten, stärkt Arnautovic den Rücken.

Die Möglichkeit, Arnautovic wäre vielleicht sogar ein Fehleinkauf – weil ungefährlich – schließt Klaus Allofs kategorisch aus. „Ich hinterfrage mich bei allen Transfers kritisch“, räumte der Werder-Sportchef in der Sendung „Doppelpass“ ein, „Carlos Alberto war beispielsweise eine Fehlentscheidung, ein Flop, den sich Werder eigentlich nicht leisten kann. Aber im Fall Arnautovic bin ich nach wie vor total davon überzeugt, dass er ein sehr guter Spieler wird.“ In Arnautovic, so Allofs weiter, „steckt so viel Fantasie. Als wir bei diesem Transfer zusammensaßen und uns berieten, waren wir uns einig: Ihn zu holen, ist die richtige Entscheidung.“

Vielleicht zahlt Arnautovic dieses Vertrauen jetzt endlich mit Toren zurück. Am besten wär’s für Werder, wenn er schon am Sonnabend damit beginnt. Und wie man gegen Köln trifft, weiß er ja noch aus dem Hinspiel . . .

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