Schaaf schaut beim Sorgenkind in dieser Woche ganz genau hin

Arnautovic unter der Lupe

Wird in dieser Woche mit Argusaugen begutachtet: Marko Arnautovic.

Bremen - Vor einer Woche hatte Werder-Trainer Thomas Schaaf seinen Offensivspieler Marko Arnautovic aus dem Kader geworfen. Ein Disco-Besuch des 22-Jährigen zwei Tage vor dem wichtigen Spiel gegen Dortmund war dem Coach verständlicherweise übel aufgestoßen.

In dem Tanzlokal seien zwar „keine ausschweifenden Dinge gesichtet worden“, wie sich Schaaf gestern ausdrückte. Doch allein die Tatsache, dass sich Arnautovic anderen Dingen zugewandt hat, anstatt sich auf die Partie zu konzentrieren, reichte aus, um das Bremer Sorgenkind zu suspendieren. „Wir brauchen nur absolut fokussierte Spieler. Aber diese Konzentration und Anspannung, die man braucht, war bei ihm nicht zu erkennen“, erklärte Schaaf.

In dieser Woche nahm der Werder-Coach den Österreicher nun ganz genau unter die Lupe. Die Sache mit dem Disco-Besuch „ist geklärt“, versicherte Schaaf, „er hat jetzt die Chance, zu trainieren und sich anzubieten – und dann entscheide ich, ob ich ihn am Wochenende nominiere.“ Trotz der erheblichen Personalsorgen übt Schaaf damit weiter Druck auf Arnautovic aus. Der Angreifer soll sich nicht zu sicher fühlen. Immerhin wirkte Arnautovic in dieser Woche nicht mehr so lustlos wie zuletzt. · flü/mr

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