Der Neu-Bremer freut sich auf die harte Arbeit auf Norderney: „Man muss sich gut vorbereiten“

Arnautovic ist reif für die Insel

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Marko Arnautovic freut sich auf Norderney: „Ich war schon lange nicht mehr im Trainingslager. Und das gehört schließlich dazu.“

Bremen - Von Arne Flügge und Malte Rehnert · Heute Vormittag noch eine lockere Einheit, dann sind die schönen Zeiten für die Werder-Profis erst mal vorbei. Um 14.00 Uhr besteigen sie in Norddeich die Fähre nach Norderney – und auf der Ostfriesischen Insel beginnt dann gleich am Abend das erste von drei Bremer Trainingslagern. Es ist das unangenehmste, weil dort die Grundlagen in puncto Ausdauer gelegt werden.

„Wir werden sehr, sehr viel laufen“, hat Trainer Thomas Schaaf bereits angekündigt. Und das auch noch bei der angekündigten Hitzewelle mit weit über 30 Grad – da wird noch mehr Schweiß fließen als in den Vorjahren.

Lust auf diese Plackerei haben Fußballer naturgemäß nicht – sie ertragen es aber. Auch Marko Arnautovic. „Ich freue mich drauf“, behauptet der Bremer Neuzugang sogar: „Ich war schon lange nicht mehr im Trainingslager. Und das gehört schließlich dazu.“ Genau wie die Überwindung mehrerer „Schweinehunde“ zu Beginn der Sommervorbereitung. „Natürlich sind das Qualen, aber da muss man durch, um sich die nötige Ausdauer zu holen. Das ist wichtig, man muss sich gut vorbereiten. Und wenn man viel trinkt, geht das“, meint der 21-jährige Österreicher, der gestern seine vierte und fünfte Einheit mit den neuen Kollegen absolvierte.

„Ich bin hier gut aufgefangen worden“, urteilt der 1,92 Meter lange Stürmer mit dem „angedeuteten“ Irokesenschnitt. So richtig einleben konnte er sich in Bremen allerdings noch nicht. Kaum da, geht’s schon wieder wochenlang weg – erst heute nach Norderney, danach in die Trainingslager in Donaueschingen (bei Freiburg/19. bis 25. Juli) und Bad Waltersdorf (Österreich/29. Juli bis 6. August). Aus Zeitgründen hat er sich auch noch nicht um eine neue Unterkunft in der Hansestadt kümmern können. „Ich bin auf Wohnungssuche“, sagt Arnautovic. Momentan lebt er aber nicht etwa in einem Hotel, sondern „bei einem Freund“.

Von Bremen hat er bislang fast nichts gesehen. Doch das sei erst mal auch nicht so wichtig, meint der gebürtige Wiener: „Ich bin hier, um Fußball zu spielen. Und nicht, um mir die Stadt anzuschauen.“ Ein paar Ecken kennt der Neu-Werderaner aber schon – und die ersten Eindrücke sind positiv: „Es ist sehr gemütlich und ruhig in Bremen.“

Ganz anders als in Mailand, wo er zuletzt als Leihgabe bei Champions-League-Sieger Inter (drei Einsätze) im Kader stand. „Da ist immer die Hölle los“, sagt Arnautovic über die Metropole (1,3 Millionen Einwohner) in Norditalien. Doch auch die etwas beschaulichere Variante in Bremen ist für den 21-Jährigen nichts Neues. „Das kenne ich schon aus Holland.“ Enschede, wo er von 2006 bis 2009 für den FC Twente stürmte, ist mit 160 000 Einwohnern noch viel kleiner als seine neue Heimat Bremen (550 000).

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