Auch Wiese und Ekici fehlen in Erfurt

Arnautovic nicht allein zu Haus

Auch Sandro Wagner (vorn) stieg gestern wieder ins Mannschaftstraining ein – und zeigte Tim Borowski die Hacken.

Bremen - Als seine Teamkollegen gestern nach und nach zum Training eintrudelten, trottete Marko Ar nautovic schon wieder aus den Katakomben des Weserstadions. „Mir geht's gar nicht gut“, gestand der Werder-Stürmer. Diagnose: Blasenentzündung.

„Ich wollte unbedingt mit der Mannschaft nach Erfurt fahren, soll aber zu Hause bleiben“, fasste er geknickt die Verordnung der medizinischen Abteilung zusammen.

Immerhin: Sein Pferdekuss aus dem Test am Freitagabend gegen den dänischen Erstligisten FC Midtjylland ist abgeklungen. „Jetzt muss ich ein paar Tage ein Antibiotikum nehmen, soll Fahrrad fahren und ein bisschen laufen – dann bin ich am Wochenende auf jeden Fall wieder dabei“, stellte der 22-Jährige klar.

Auch Tim Wiese und Neuzugang Mehmet Ekici fuhren gestern nicht mit ins Kurz-Trainingslager nach Thüringen und stehen deshalb heute im Testspiel ab 19 Uhr bei Rot-Weiß Erfurt nicht auf dem Platz. Der Torwart hat sich eine Magen-Darm-Grippe eingefangen, Offensiv-Allrounder Ekici klagt über Adduktoren-Probleme. Unter Umständen stoßen sie bereits am Donnerstag wieder zum Team, wenn Werder um 19.30 Uhr seinen nächsten Test beim Chemnitzer FC bestreitet. Aber Chefcoach Thomas Schaaf hielt das für „eher unwahrscheinlich“. Er sprach sich dafür aus, dass sich das Trio „hier auskurieren oder ein individuelles Programm absolvieren“ soll.

Training am Montag

Werder-Training am Montag

Sandro Wagner hat seine Sprunggelenksverletzung hingegen überstanden, „und wenn ich darf, trainiere ich wieder mit“, rief er den Fans gestern grinsend zu. Natürlich durfte er – und dabei schoss er im abschließenden Spielchen sogar ein Tor. Auch sein zuletzt ebenfalls verletzter Sturmkollege Denni Avdic lief auf.

Heute nun geht's für die Bremer im Erfurter Steigerwaldstadion mal wieder über 90 Minuten. Beim letzten dortigen Auftritt schlugen sie RWE mit 5:2 – das war bei Minusgraden im Januar 2007.

Philipp Bargfrede freut sich nun auf die Neuauflage unter angenehmeren Witterungsbedingungen: „Das ist ein guter Gegner und bedeutet für uns eine willkommene Ablenkung.“ Mit Blick auf diese Partie und die darauf folgende in Chemnitz hofft der Mittelfeldmann, dass „sie uns weiter nach vorn bringen. Schließlich wollen wir uns Stück für Stück steigern und verbessern.“

Werders Sportchef Klaus Allofs sieht in der Dienstreise zudem noch einen Werbeeffekt für die Grün-Weißen: „Wir wissen, dass wir hier eine sehr große Fangemeinde haben.“ Und für die sei es naturgemäß wegen der Entfernung nicht leicht, die Bremer Heimspiele zu sehen. „Deswegen kommen wir gern in die Region.“ Und schon jetzt verspricht er, dass die Souvenir-Sammler morgen während des öffentlichen Trainings auf ihre Kosten kommen: „Die Kontakte mit unseren Anhängern sind uns wichtig, deshalb wollen wir so viele Autogrammwünsche wie möglich erfüllen.“ · ck

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