Rückfall in alte Verhaltensmuster / Bargfrede frustriert, Marin happy

Was war mit Arnautovic los?

Bremen (flü) · Gegen den 1. FC Köln hatte er ein tolles Spiel hingelegt, gekrönt mit zwei Toren. Auch gegen die Bayern wurde er mit Lob überschüttet.

Vom neuen, wahren Marko Arnautovic war bereits die Rede gewesen – doch am Dienstagabend, ausgerechnet bei seinem Champions-League-Debüt, kam dann der Rückfall in alte Verhaltensmuster. Der 21-Jährige wirkte lustlos, lamentierte unentwegt. In der 34. Minute dann der Höhepunkt, als der Österreicher nach einem verlorenen Zweikampf nicht nachsetzte, sondern stehen blieb und abwinkte, während die Kollegen dem Ball hinterherhecheln mussten. Das hat Werder-Coach Thomas Schaaf sicher nicht gefallen. Und der 49-Jährige kündigte zumindest durch die Blume an, sich seinen neuen Spieler auch noch einmal vorzuknöpfen: „Wir werden seine Leistung wie immer analysieren und ihm positive und negative Kritik geben.“ Letztere dürfte diesmal überwiegen.

Bilder vom Spiel gegen Tottenham

Werder holt Punkt gegen Tottenham

Arnautovic war einer von vier Bremer Debütanten in der Champions League. Auch Philipp Bargfrede hatte sich seinen Einstand in der Königklasse sicher anders vorgestellt. Nach schwacher Leistung wurde der 21-Jährige bereits nach 37 Minuten ausgewechselt. „Es hätte besser für mich laufen können“, sagte der Mittelfeldspieler, „warum ich so eine Leistung abgeliefert habe, kann ich nicht sagen.“ Der Frust sei groß, räumte Bargfrede ein: „Ich ärgere mich, dass es so gelaufen ist, zumal ich mir für mein erstes Spiel in der Champions League so viel vorgenommen hatte. Jeder hat mal einen schlechten Tag, aber das war nur eine Momentaufnahme.“

Während Bargfrede und Arnautovic die Partie gegen Tottenham also am liebsten vergessen würden, wird sie Marko Marin (21) in bester Erinnerung bleiben: Erster Einsatz in der Königsklasse – und gleich das 2:2 gerettet. „Ich denke, ich kann mit mir zufrieden sein“, strahlte der Nationalspieler, „und wenn du dann auch noch ein so wichtiges Tor machst, ist das umso schöner.“

Wesley, der Vierte im Bunde, hat zwar gegen Tottenham nicht getroffen, kann aber wie Marin mit seinem ersten Auftritt in der europäischen Spitzenliga sehr zufrieden sein. Der 23-Jährige absolvierte im zentralen Mittelfeld erneut ein großes Laufpensum, war immer anspielbereit.

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