Kiew will ihn – und er sagt: „Ich kann mir vieles vorstellen“

Arnautovic lässt alles offen

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Was hat Marko Arnautovic vor? Der Werder-Stürmer gibt sich geheimnisvoll. ·

Bremen - Geht er sofort? Geht er im Sommer? Oder verlängert er seinen bis 2014 laufenden Vertrag? Die Zukunft von Marko Arnautovic ist ungewisser denn je. Der Werder-Profi, an dem Dynamo Kiew stark interessiert ist, eierte gestern herum.

Angesprochen darauf, ob er sich momentan einen Wechsel vorstellen könne, antwortete der Österreicher: „Eine schwierige Frage. Ich kann mir vieles vorstellen. Das heißt aber nicht, dass es auch zur Tatsache wird.“

Der 23-jährige Außenstürmer fühlt sich nach zweieinhalb Jahren zwar „sehr wohl“ in Bremen („Hier hat man immer hinter mir gestanden“), ein klares Bekenntnis zu seinem Club vermied er jedoch. Das Kiew-Gerücht gärt also weiter. Werder-Boss Klaus Filbry hatte im „kicker“ zugegeben, dass die Ukrainer Gesprächsinteresse signalisiert haben. Wird daraus ein lukratives Millionenangebot, dürften die Bremer ins Grübeln kommen. Ebenso wie Arnautovic, der beim reichen ukrainischen Club deutlich mehr verdienen könnte.

„Ich denke, dass einige Angebote gekommen sind – aber mich hat deshalb keiner angerufen. Auch nicht mein Bruder. Wir haben nicht darüber gesprochen“, beteuerte Marko Arnautovic. Sein Bruder und Berater Danijel habe er gesagt, „dass er mich damit nicht belasten soll. Ich bin Spieler von Werder Bremen und konzentriere mich voll auf Freiburg.“

Bei Werder war bis gestern keine Anfrage und kein Angebot aus der Ukraine eingegangen – der neue Geschäftsführer Thomas Eichin wusste bei der Pressekonferenz am Mittag jedenfalls „von nichts. In meinem Büro lag die Post der letzten Wochen, da war nichts dabei.“ Werders Plan sei es, Arnautovic zu halten und mit ihm zu verlängern, meinte Eichin: „Etwas anderes steht nicht auf der Tagesordnung.“ · mr

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