Eichin bestätigt Interesse aus Kiew

Arnautovic: Jetzt wird‘s spannend

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Das Objekt der Begierde: Dynamo Kiew will Werders Marko Ar-nautovic unbedingt sofort verpflichten und hat die Bemühungen um den Österreicher intensiviert. ·

Bremen - Der Poker um Marko Arnautovic (23) ist eröffnet! Dynamo Kiew hat sein Werben um den Österreicher intensiviert und ist offiziell an Werder herangetreten. „Es hat ein Gespräch mit Kiew gegeben, es gibt von deren Seite ein konkretes Interesse“, bestätigte Werders neuer Geschäftsführer Thomas Eichin gestern Nachmittag gegenüber dieser Zeitung, „aber für uns ist ein Wechsel momentan kein Thema.“

Was nicht ist, kann jedoch noch werden. Dann nämlich, wenn die Ukrainer ihr – bislang für Werder offenbar uninteressantes – Angebot erhöhen. Wann werden die Bremer schwach? Bei acht Millionen Euro, oder zehn? Eichin sagt es nicht. Über eine finanzielle Schmerzgrenze „machen wir uns momentan keine Gedanken“, erklärt der 46-Jährige.

Bei einer deutlichen Nachbesserung der Kiew-Offerte wäre ein sofortiger Arnautovic-Verkauf für Werder aus wirtschaftlicher Sicht aber allemal reizvoll. Sportlich gesehen wäre der Abgang dagegen ein harter Schlag. „Die Möglichkeit, für Ersatz zu sorgen, ginge für uns gen Null“, betont Eichin, der gerne mit dem Außenstürmer verlängern würde.

Arnautovic selbst hält sich alle Türen offen und kann sich „vieles vorstellen“. Was sich hinter dieser schwammigen Aussage vebirgt, will Eichin zeitnah abklopfen: „Ich werde mit Marko nächste Woche ein Gespräch führen – auch um zu erfahren, wie er über die Zukunft denkt.“

Wie die Mitspieler denken, ist schon jetzt klar: Sie wollen, dass Arnautovic bleibt. „Mein Gefühl sagt mir, dass er nicht geht. Wenn er es doch tut, wäre das ein Riesenverlust für uns. Marko hat hier schon oft bewiesen, dass er Spiele entscheiden kann“, meint Stürmer Nils Petersen. Auch Eljero Elia hofft, dass sein Kumpel Arnautovic weiter für Werder spielt: „Wir brauchen ihn.“ Der Niederländer weiß aber auch genau um die Mechanismen des Profifußballs und stellt ganz nüchtern fest: „Wenn Werder ihn für gutes Geld verkaufen und Marko woanders einen guten Vertrag unterschreiben kann, ist das so. Da muss man ehrlich sein.“ · mr

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