Wolfsburg angeblich interessiert / Sportchef Allofs: „Es gab keine Anfrage“

Arnautovic: „Ich bleibe in Bremen“

Erteilte Wechselspekulationen zum VfL Wolfsburg eine Absage: Werder-Stürmer Marko Arnautovic.

Werder-Bremen - BELEK (flü) · Steve McClaren, Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, hat gerade seinen besten Stürmer Edin Dzeko an Manchester City verloren – und schon schießen die Spekulationen über einen potenziellen Nachfolger ins Kraut.

Gestern berichtete die „Bild“, dass Bremens Stürmer Marko Arnautovic bei den Wolfsburgern ganz oben auf der Liste steht. Von einem möglichen Transfer noch in diesem Winter war die Rede, es habe auch bereits ein Treffen zwischen McClaren und Arnautovic gegeben.

Letzteres dementierte der Österreicher gestern im Werder-Trainingslager energisch. Aus der gemeinsamen Zeit bei Twente Enschede habe Arnautovic zu McClaren zwar immer noch „ein sehr gutes Verhältnis, ich habe aber keinen Kontakt zu ihm“, sagte der 21-Jährige. Von den Wolfsburger Absichten, ihn eventuell verpflichten zu wollen, „habe ich gehört. Es kann sein, dass sie Interesse haben. Mit mir hat aber niemand gesprochen“, beteuerte Arnautovic – und schickte ein klares Bekenntnis zu Werder hinterher: „Ich bleibe definitiv in Bremen. Ich habe hier einen Vertrag, ich spiele hier. Alles andere interessiert mich nicht. Ich bin sehr glücklich bei Werder.“

Auch Klaus Allofs hatte bereits von den Wechselgerüchten gehört. „Da ist überhaupt nichts dran. Das können wir gleich wieder vergessen“, meinte der Werder-Sportdirektor: „Es gab keine Anfrage aus Wolfsburg für Marko Arnautovic.“

Ohnehin besteht bei den Bremern nicht das geringste Interesse, den erst im vergangenen Sommer für 6,8 Millionen Euro von Enschede verpflichteten Stürmer wieder abzugeben. „Wir haben Marko vor einem halben Jahr geholt, weil wir von seinem Potenzial überzeugt sind. Das hat er bei uns auch angedeutet. Außerdem will er sich hier bei uns weiterentwickeln“, erklärte Allofs – und fügte hinzu: „Es wäre doch Quatsch, so eine Sache gleich wieder zu beenden. Mehr muss man dazu nicht sagen.“

Das einzig Positive, was man aus dem angeblichen Wolfsburger Interesse ziehen könnte, sei, „dass wir mit unserer Entscheidung, Marko zu verpflichten, richtig gelegen haben und andere Clubs erkennen, welches Potenzial ihn ihm steckt.“

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