Riberys Handgreiflichkeit und Kritik vom Chef

Arnautovic gleich doppelt abgewatscht

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Aufreger: Franck Ribery grabscht Marko Arnautovic ins Gesicht – eine Strafe dafür gab es nicht. ·

Bremen - Das Foul war heftig, die Reaktion darauf aber auch. In der 80. Minute senste Werders Marko Arnautovic nahe der Mittellinie Franck Ribery um – und was der Bayern-Star dann machte, war nicht die feine französische Art.

Ribery sprang auf, langte dem Österreicher mit der linken Hand ins Gesicht, ehe Jerome Boateng seinen aufgebrachten Teamkollegen unter Kontrolle bringen konnte. Für Arnautovic gab es zu Recht Gelb, für Ribery nichts – Glück gehabt.

Der Bayer leitete dann wenig später das entscheidende 2:0 ein, der in dieser Saison noch torlose Bremer hatte Mitte der zweiten Hälfte die Chance zur Werder-Führung vergeben – und erntete dafür Kritik von Sportchef Klaus Allofs: „So ein Tor muss man auch mal machen.“ Dass der Winkel bei Arnautovic’ Volleyabnahme sehr spitz war, hatte auch Allofs gesehen. Doch der frühere Stürmer meinte: „Marko hätte da etwas eher reagieren und nach innen ziehen können. Dann wäre der Ball vielleicht reingegangen.“ So blieb Werder erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer. · mr

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