Keine Einsätze bedeuten ein Drittel weniger

Arnautovic geht‘s an die Geldbörse

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Marko Arnautovic sitzt bei Werder nur noch auf der Bank. ·

Bremen - Marko Arnautovic gab sich alle Mühe, nicht als Verlierer zu wirken. Er klatschte die siegreichen Kollegen brav ab – Körperhaltung und Gesichtsausdruck machten aber mehr als deutlich: Den Österreicher schmerzt die Reservistenrolle gewaltig. Zum zweiten Mal in Folge hatte ihn Robin Dutt draußen schmoren lassen. Und das tut Arnautovic auch finanziell weh.

Der 24-Jährige besitzt bei Werder einen stark leistungsbezogenen Vertrag. Ohne Einsätze gibt es nur ein Drittel vom vereinbarten Jahresgehalt von über zwei Millionen Euro. Da dürfte Arnautovic ins Grübeln kommen, wie lange er sich das noch antut und ob er weiterhin Angebote anderer Clubs ablehnt.

Fakt ist: Werder will den Außenstürmer loswerden, hat ihm das schon vor Wochen mitgeteilt. Sein 2014 auslaufender Vertrag wird definitiv nicht verlängert. Die Entscheidung war quasi schon mit der Suspendierung wegen der nächtlichen Spritztour im März gefallen. Diese Disziplinlosigkeit mitten im Abstiegskampf hatte übrigens noch eine weitere Folge: Der VfL Wolfsburg beendete jegliche Überlegungen, den Österreicher zu holen. Bis dahin hatte VfL-Manager Klaus Allofs noch gehofft, seinem Ex-Spieler wäre endlich der Wandel zum Guten geglückt.

Clubs wie West Ham United oder Celtic Glasgow sind da offenbar noch anderer Meinung. Sie hatten sich sogar schon mit Werder geeinigt. Doch zu einem Mittelklasse-Club in der Premier League oder nach Schottland will Arnautovic nicht wechseln. Er wartet auf bessere Angebote.

Bis zum 2. September ist das Transferfenster noch geöffnet. Werder könnte einen Transfererlös gut gebrauchen, um selbst noch einmal aktiv zu werden. Der Druck auf Arnautovic dürfte schon in dieser Woche steigen, am Freitag gegen Dortmund soll Neuzugang Franco Di Santo erstmals im Kader stehen. Ein Stürmer, für den ein anderer aus dem 18er Kader weichen müsste – wahrscheinlich Arnautovic. · kni

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