Kritik an den Medien und der Polizei – aber von Reue ist weiter nichts zu spüren

Arnautovic fühlt sich ungerecht behandelt

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Marko Arnautovic

Bremen - Intern haben sich Marko Arnautovic und Eljero Elia offenbar einsichtig gezeigt. „Sie wissen, dass sie einen Fehler gemacht haben und haben das auch so erklärt“, sagte gestern Werder-Sportchef Thomas Eichin.

In der Öffentlichkeit ist bei dem Duo, das nach einer nächtlichen Autofahrt samt Polizeikontrolle bis Saisonende suspendiert wurde, von Reue aber nichts zu spüren. Arnautovic meldete sich in einem Interview mit dem österreichischen Wochenmagazin „News“ und auf seiner Facebook-Seite zu Wort – und beklagte sich, dass er ungerecht behandelt werde. „Sobald etwas gut geht, bin ich der Gott von Österreich und weltklasse. Aber sobald ich ein Feuerzeug auf den Boden fallen lasse, und die Medien sehen das, dann reden gleich alle von einer Explosion. Da werden Ameisen zu Elefanten aufgeblasen“, zitiert „News“ den 24-jährigen Österreicher, der zudem Kritik an der Polizei übte: „Sie haben es geschafft, mich so richtig auseinanderzunehmen.“

Zu dem Vorfall in der Nacht zum 26. April, als Elia und er um 3.13 Uhr auf dem Bremer Autobahn-Parkplatz Mahndorfer Marsch kontrolliert wurden, äußert sich Arnautovic auf Facebook: „Die Polizisten hatten kein Messgerät und sagten, wir sind zu schnell gefahren. Die Polizei hat uns nebenbei noch gebeten, sich mit uns fotografieren zu lassen, was ich auch gemacht habe. Dann haben sie uns weiterfahren lassen. Wäre das alles nicht passiert, wären wir auch früher zu Hause gewesen.“

Die Polizei hatte von einer 50 km/h-Geschwindigkeitsübertretung in einer Baustelle berichtet. Und weil sich die Gestoppten uneinsichtig und aggressiv verhalten hätten, sei Verstärkung angefordert worden. · mr

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