Allofs gesteht Interesse am Holländer

Arnautovic freut sich schon auf Elia

Marko Arnautovic (Bild) würde mit Eljero Elia gerne an die guten Twente-Zeiten anknüpfen.

Bremen - Klaus Allofs holte ganz tief Luft, seufzte, wartete noch ein paar Sekunden und antwortete dann: „Ich will ja kein Spielverderber sein. Das Netz zieht sich zusammen. Man kann ja nichts mehr unbeobachtet machen.

Ja, er ist ein Spieler, mit dem wir uns beschäftigen. Wir prüfen, was machbar ist.“ Gemeint war Eljero Elia. Gestern hatte diese Zeitung aufgedeckt, dass der Stürmer von Juventus Turin am Mittwoch zu Verhandlungen in Bremen weilte. Diesem Fakt wich der Werder-Boss zwar auf der Pressekonferenz zum Trainingsauftakt aus, dafür bestätigte Allofs aber erstmals das Interesse an dem 25-jährigen Holländer. Über den Stand der Verhandlungen mit den Italienern, die Elia verkaufen und bislang nicht wie von Werder gewünscht verleihen wollen, gab Allofs keine Auskunft.

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Dafür beschäftigte sich ein anderer Bremer etwas ausführlicher mit Elia. „Er wäre mit seiner Schnelligkeit und seiner Technik ein absoluter Gewinn für uns“, sagte Marko Arnautovic. Und der Werder-Stürmer muss es wissen, bildete er doch von 2007 bis 2009 gemeinsam mit Elia bei Twente Enschede eine gefürchtete Flügelzange: „Ich würde mich freuen, wenn er kommt. Wir haben damals wirklich gut zusammengespielt, er auf der linken Außenbahn, ich auf der rechten. Das ist eine Position, die ich gerne gespielt habe.“ Die es aber im Werder-System mit der Raute nicht gibt. Aber das Interesse an Elia zeigt: Trainer Thomas Schaaf denkt offenbar um, plant künftig mit drei offensiven Spielern hinter einer einzigen Spitze. „Ich hätte nichts dagegen. Aber das ist Sache des Trainers. Es muss ja nicht für mich oder Eljero passen, sondern für die ganze Mannschaft“, meinte Arnautovic.

Der Kontakt des Österreichers zu Elia ist nie abgebrochen, obwohl beide schon länger nicht mehr in Holland spielen. „Wir haben neulich noch telefoniert“, verriet der 23-Jährige, behauptete aber zugleich: „Wir haben nicht über Werder gesprochen, sondern über andere Dinge im Leben.“ Zu viel wollte Arnautovic dann wohl doch nicht verraten – so wie Allofs. · kni

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