„Fehler sind auch anderen schon passiert“

Andreas Wolf sieht keine Bank-Gefahr

Andreas Wolf hat sich seinen „Bock“ in Augsburg schon verziehen.

Bremen - Der Augsburg-Aussetzer ist für Andreas Wolf schon Geschichte. „Das ist abgehakt“, sagte der Werder-Verteidiger gestern, nachdem er das freie Wochenende in der Heimat Nürnberg verbracht hatte. Zwei Tage, um den Frust über seinen Fehler zum Gegentor ab- und das Selbstvertrauen wieder aufzubauen.

Wolf ist die Sache auf seine Art angegangen, sagt sich: „Das war nicht mein erster Fehler und wird auch nicht mein letzter sein. Fehler gehören zum Fußball dazu, davon lebt der Sport.“ Ist ja schön und gut, aber Fehler werden oft nicht verziehen, kosten auch schon mal den Stammplatz. Bisher stand Neuzugang Wolf bei neun von zehn Punktspielen auf dem Platz, verpasste nur die Partie in Leverkusen – wegen einer Verletzung. Angst, dass sein böser Patzer nun die Versetzung auf die Ersatzbank mittels Ablösung durch Sebastian Prödl nach sich ziehen könnte, hat der 29-Jährige nicht. „Natürlich darf mir so ein Fehler nicht passieren, ich habe mich auch sehr darüber geärgert. Aber ich glaube, dass ich bisher immer ganz ordentlich gespielt habe.“

Ob der Bonus für die Partie am Samstag bei Mainz 05 reicht? Gibt es überhaupt den erhofften Kredit? Wolfs Leistungen waren oft schwankend, immer mal wieder mit gefährlichen Fehlern „garniert“ und gewiss nicht souverän genug, um ihn außerhalb jeder Diskussion zu stellen. Doch Wolf sieht keine Gefahr für sich: „Wer viel arbeitet, macht auch Fehler – das passiert anderen doch auch.“ n csa/kni

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