Andi Wolf ergreift die Chance

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Andreas Wolf

Bremen - Irgendwann rutscht es raus. „Die Arbeit bei Werder“, sagt Andreas Wolf, „hat immer viel Spaß gemacht.“ Man achte auf das „hat“, Wolf wählt die Vergangenheitsform. So, als wäre das Kapitel für ihn schon beendet.

Vermutlich ist es so, wenngleich Wolf sagt, dass er sich immer noch nicht entschieden hat und sich noch mit seiner Familie beraten möchte, ob er das Angebot des AS Monaco annimmt. Für dreieinhalb Jahre will der französische Zweitligist den 29-Jährigen unter Vertrag nehmen und bietet ihm Konditionen, „die ich mir gar nicht vorstellen konnte“, so Wolf.

Die Gespräche mit den Monegassen „sind für mich sehr positiv verlaufen“, sagt er. Das Angebot kam während des Werder-Trainingslagers in Belek. Wolf war „überrascht“, und ist mehr als nur interessiert. „Ich bin in der letzten Phase meiner Karriere. Wer weiß, ob ich noch mal die Chance bekommen werde, in ein anderes Land zu gehen, eine neue Sprache zu lernen“, meint der Innenverteidiger, der mit dem AS Monaco längst einig ist. Auch die Clubs hätten sich weitgehend verständigt, berichtet Wolf: „Es sind nur noch Kleinigkeiten zu klären. Der Ball liegt bei mir.“

Allerdings könnte Werder ihm nach der Prödl-Verletzung theoretisch noch einen Strich durch die Rechnung machen. Denn Wolf einfach zu behalten, ist die naheliegendste Lösung des neu entstandenen Abwehrproblems. Doch der Spieler hat schon das Freigabe-Versprechen: „Wie ich Werder kenne, werden sie ehrlich und fair mit mir umgehen. Das haben sie bisher immer getan, darüber bin ich glücklich.“

Wahrscheinlich ist, dass der Transfer heute verkündet wird. Und Wolf landet dann doch noch bei Evgeny Smolentsev. Der russische Sportdirektor des AS Monaco wirkte früher bei Spartak Moskau, wollte den im heutigen Tadschikistan geborenen Wolf schon damals verpflichten. · csa

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