Nie mehr ins Stadion

Alzheimer-Erkrankung von Rudi Assauer erreicht „sehr weites Stadium“

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Der Manager-Legende geht es gesundheitlich gar nicht gut.

Gelsenkirchen - Am Samstagabend kämpft Werder Bremen in der Veltins-Arena beim FC Schalke 04 um wichtige Punkte für Europa. Für Rudi Assauer war das Treffen seiner Ex-Vereine viele Jahre lang ein Pflichttermin. Doch die Alzheimer-Krankheit, die er selbst im Jahr 2012 publik gemacht hatte, macht die Anwesenheit des 74-Jährigen längst unmöglich.

„Er ist in einem sehr, sehr weiten Stadium, da müssen wir uns nichts mehr vormachen“, erklärte Assauers Tochter Bettina Michel vor wenigen Tagen. Die Krankheit greife um sich. Mittlerweile sei auch die Motorik ihres Vaters betroffen, „aber hält er sich tapfer“. 

An die früher geliebten Stadionbesuche sei für Assauer aber nicht mehr zu denken – für die Tochter und Schalke-Anhängerin führt das zu befremdlichen Erlebnissen. „Ein komisches Gefühl, wenn ich nach rechts gucke. Da hat Papa die ganzen Jahre gesessen.“ 

Öffentliche Auftritte und Stadionbesuche nicht mehr möglich

Bettina Michel sprach im Rahmen des Fußball-Film-Festivals im Dortmunder Fußballmuseum über den Gesundheitszustand ihres Vaters. Anlass war die Präsentation der Assauer-Dokumentation „Macher. Mensch. Legende“. Der Protagonist der Doku fehlte dabei. Seine Erkrankung lässt öffentliche Auftritte genauso wenig zu wie Stadionbesuche. 

Trotz seiner Krankheit hatte sich Manager-Legende Assauer bis vor einem Jahr immer noch gelegentlich in der Öffentlichkeit gezeigt, war auch häufiger auf Schalke zu Gast. Rudi Assauer war als Spieler (1970-1976), Trainer (1980) und Manager (1976-1981) für Werder Bremen aktiv. Im Anschluss an seine Zeit bei Werder wechselte er zum FC Schalke 04 und erlebte dort zwei erfolgreiche Amtszeiten als Manager.

(mwi)

Quelle: DeichStube

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