„Ich fühle mich sehr wohl hier“ / Keine Angst vor der Konkurrenz bei Werder / Zufrieden mit der WM

Almeida will einen neuen Vertrag

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Hugo Almeida will seinen Vertrag bei Werder verlängern.

DONAUESCHINGEN · Die Schweigephase dauerte nicht lange. Eigentlich wollte sich Hugo Almeida erst nach einem Zukunftsgespräch mit Werder-Trainer Thomas Schaaf und Manager Klaus Allofs wieder äußern. Diese Unterredung hat noch nicht stattgefunden, trotzdem sprach der Portugiese gestern – und machte klar, dass er bei Werder bleiben und seinen 2011 auslaufenden Vertrag gerne bald verlängern will.

„Ich fühle mich hier sehr wohl und freue mich, für einen so großen Club wie Werder zu spielen. In den letzten vier Jahren habe ich einen guten Job gemacht, dem Team geholfen, starke Spiele abgeliefert und wichtige Tore geschossen“, sagte der 26-Jährige. Eine Entscheidung, ergänzte Almeida, werde aber erst nach dem Sechs-Augen-Gespräch fallen: Natürlich möchte ich mit den Verantwortlichen sprechen. Ich habe nur noch ein Jahr Vertrag und will wissen, woran ich bin.“

Was bei dem gewünschten, aber nach wie vor nicht terminierten Treffen herauskommt, scheint eigentlich schon jetzt klar. Werder will ihn, Almeida will Werder – und unterschreibt deshalb demnächst bei den Bremern einen neuen Kontrakt. Kontakt zu anderen Clubs – wie etwa Benfica Lissabon oder FC Valencia – habe es nicht gegeben, versichert Almeida: „Ich habe mit niemandem gesprochen.“

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Dass Werder an einer Verlängerung interessiert ist, hatte Allofs erst kürzlich klar gemacht und Almeida dabei als einen Spieler „mit Riesenpotenzial“ gelobt. „Das ist schön zu hören, wenn meine Arbeit honoriert wird“, meinte der Portugiese. Die Allofs-Aussage, er habe sein Können bei der WM lediglich angedeutet, teilt Almeida jedoch nicht: „Ich habe getroffen und bin zufrieden mit der WM. Wir haben da nichts falsch gemacht, hatten aber eben ein sehr schweres Spiel gegen Spanien.“ Seine Auswechslung in der Achtelfinal-Partie gegen den späteren Weltmeister schmeckte ihm dagegen gar nicht, doch Almeida biss sich auf die Lippen und sagte nur: „Der Trainer entscheidet.“

Genau wie in Bremen, wo Thomas Schaaf den Publikumsliebling in der vergangenen Saison häufig nur als „Joker“ brachte. Werder spielte meistens nur mit einer Spitze – und die hieß Claudio Pizarro. Eine Systemumstellung auf zwei Stürmer würde Almeida entgegenkommen, doch die Taktikdiskussion würgt er gleich ab: „Egal, ob ein oder zwei Stürmer – ich will einfach nur spielen.“

Das wollen andere auch – zum Beispiel der neue Angriffs-Konkurrent Marko Arnautovic, der bislang im Training und in den vier Testspielen einen viel versprechenden Eindruck hinterließ. Doch Almeida schreckt das nicht: „Werder kauft doch fast jedes Jahr neue Stürmer. Das heißt doch nichts.“

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