Almeida – ein heißes Thema an kalten Tagen

Klaus Allofs

Bremen - (mr) · Die Spekulationen um einen (vorzeitigen) Abschied von Hugo Almeida sind das Gegenteil vom Wetter: Sie sind heiß. Und das bleiben sie auch, bis – wohl spätestens in der Winterpause – eine Entscheidung über die Zukunft des Portugiesen fällt.

Gleich gehen, den Vertrag bis Saisonende erfüllen oder ihn sogar verlängern. Das sind die Optionen. „Ich muss sehen, was das Beste für den Club und für mich ist. Es liegt an Werder, ob ich bleibe“, sagte Almeida gestern.

Und die Bremer wollen ihn behalten. Eigentlich. In welche Richtung es denn nun geht, mochte Klaus Allofs gestern nicht eindeutig sagen. „Es wird Gespräche über eine Vertragsverlängerung geben. Wir wollen versuchen, Hugo von Werder zu überzeugen“, sagte der Bremer Boss einerseits. Andererseits aber: „Wir sind nicht total zufrieden mit ihm. Er unterliegt zu großen Schwankungen. Seine Entwicklung ist nicht so zügig, wie man sich das wünscht. Aber das ist nichts Neues, er weiß das.“ Hinzu kommen Almeidas Wechselgelüste. Allofs: „Hugo hat schon lange den Wunsch geäußert, sich mal zu verändern. Vielleicht ist der Moment gekommen.“ Aber wenn, wohlgemerkt, erst im Sommer. Für den Winter sieht der Werder-Sportchef „keine Anhaltspunkte für eine Veränderung. Es gibt viele Spekulationen, aber bei mir sind keine Angebote angekommen.“

Demnach auch nicht von Real Madrid. Almeidas Traumclub soll aber ohnehin Abstand von einer Winter-Verpflichtung genommen haben. Die spanische Sportzeitung „AS“, die tags zuvor noch ein großes Interview mit dem 26-Jährigen veröffentlicht hatte, brachte gestern schon wieder einen anderen Ersatzmann für den verletzten Gonzalo Higuain ins Gespräch: Edin Dzeko (24) von Werders morgigem Gegner VfL Wolfsburg. Doch VfL-Manager Dieter Hoeneß will den Bosnier nicht hergeben. Er verwies erneut auf die Klausel, dass Dzeko im Sommer für 40 Millionen Euro festgeschriebene Ablöse gehen könne – eher nicht.

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