Almeida entschuldigt sich: „Der Ball muss rein“

Hugo Almeida

BREMEN (kni) · Hugo Almeida stand etwas abseits von den Teamkollegen und wartete auf dem Bremer Flughafen allein auf seinen Koffer. Dem Portugiesen ging’s nicht gut, zu sehr beschäftigte ihn noch die Partie tags zuvor in Mailand – und dabei vor allem die 20. Spielminute.

Nach einer Flanke von Tim Borowski hatte Almeida den Ball und damit auch die Führung verpasst. Keine zwei Minuten später zeigte Samuel Eto‘o auf der anderen Seite, wie cool ein guter Stürmer sein muss. Und das Bremer Unheil nahm seinen Lauf.

„Das war ein großer Fehler von mir“, gestand Almeida: „Die Flanke war perfekt, der Ball muss rein. Doch ich kriege den Ball unglücklich auf meine Fußspitze.“ Es sollte keine Ausrede sein, sondern nur die Erklärung einer äußerst unglücklichen Szene. Der 26-Jährige, der wenige Tage zuvor noch als zweifacher Torschütze Held beim 3:2-Sieg gegen den Hamburger SV gewesen war, wusste genau, dass er einiges verbockt hatte.

„Das war schon eine Schlüsselszene. Mit diesem Ball von mir muss Hugo einfach die Führung machen. Und wer weiß, wie es dann weitergeht“, meinte Borowski, und Per Mertesacker sagte: „Solche Chancen müssen wir einfach nutzen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Meistgelesene Artikel

Eine Auszeichnung, die den Erfolg nicht garantiert

Eine Auszeichnung, die den Erfolg nicht garantiert

96-Keeper Tschauner droht gegen Werder auszufallen 

96-Keeper Tschauner droht gegen Werder auszufallen 

Peru fährt zur WM – Pizarro: „Ich könnte die ganze Welt küssen!“

Peru fährt zur WM – Pizarro: „Ich könnte die ganze Welt küssen!“

Luca Plogmann im Interview: „Mama ist stolz“

Luca Plogmann im Interview: „Mama ist stolz“

Kommentare