Allofs: „Wir haben hier doch kein Verkaufsbüro“

Klaus Allofs

Bremen - (flü/mr) · Jetzt also Arsenal. Wie die englische Tagesezeitung „Daily Star“ berichtet, will der Spitzenclub aus London Mesut Özil aus seinem bis 2011 datierten Vertrag herauskaufen und für den Bremer Spielmacher 20 Millionen Pfund (rund 24,1 Millionen Euro) Ablöse auf den Tisch legen.

Der FC Barcelona hat derweil laut der spanischen Zeitung „Sport“ sein Kaufen-und-Parken-Modell mit dem 21-Jährigen konkretisiert. Demnach will „Barca“ jetzt 20 Millionen Euro bezahlen, Özil dann aber gleich für ein Jahr an Werder verleihen. Die Bremer hätten den deutschen Nationalspieler weiter im Kader und bekämen viel Geld, das bei einem Transfer 2011 nicht mehr fließen würde.

Die Spekulationen lassen Klaus Allofs jedoch ziemlich kalt. Gestern unterstrich der Bremer Sportchef erneut, dass für Werder die Erhaltung der Qualität im Kader über möglichen Millionenerlösen steht. „Wir haben hier doch kein Verkaufsbüro. Man muss sich klarmachen: Wir spielen in der Qualifikation um die Champions League, das ist extrem wichtig für den Verein.“ Dafür brauche Werder Leistungsträger wie Özil oder auch Per Mertesacker, um den sich ebenfalls seit längerem Wechselgerüchte ranken. „Was bringt uns eine hohe Ablöse, wenn wir uns dann nicht für die Champions League qualifizieren und somit gleich wieder 15 Millionen Euro verlieren?“, fragt Allofs.

So ganz untätig werden die Bremer auf dem Transfermarkt jedoch nicht sein. In zwei Fällen bahnen sich Entscheidungen an. Erstens: Carlos Alberto. „Das wird sich hoffentlich in den nächsten zwei, drei Tagen klären“, sagte Allofs gestern über den angestrebten Verkauf des Brasilianers an Vasco da Gama. Zweitens: Wesley. Der geplante Wechsel des 23-Jährigen hakt noch immer, aber Allofs mutmaßt: „Da tut sich wohl nächste Woche ‘was.“

Falls der Deal mit dem brasilianischen Mittelfeldmann vom FC Santos nicht zustandekommt, wäre der Argentinier Gustavo Colman eine Alternative – berichtet „Voetbal Belgie“. Der 25-Jährige vom türkischen Club Trabzonspor soll allerdings satte zehn Millionen Euro kosten.

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