Allofs schließt Wechsel nicht aus

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Klaus Allofs (rechts) will sich nicht bekennen – nicht zu Werder, nicht zu Wolfsburg

Gelsenkirchen (csa). Kein Angebot, keine Gespräche – aber dennoch schließt Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs nicht aus, dass er in Kürze auf den vakanten Managerposten des VfL Wolfsburg wechselt. „Das Interesse in Wolfsburg ist scheinbar vorhanden.

Vielleicht ist auch Interesse auf beiden Seiten da“, sagte der 55-Jährige gestern auf „Liga total!“ und erklärte mit der in diesen Fällen branchenüblichen Unverbindlichkeit: „Man weiß ja, wie es im Fußball läuft. Im Fußball kann man gar nichts ausschließen.“ Und im Fußball kann alles sehr schnell gehen. Das Dementi von Donnerstag wird scheinbar schon aufgeweicht.

Aber noch verschanzt sich der in solchen Fällen extrem erfahrene Allofs hinter abwehrenden Floskeln – aber er beugt eben auch vor für den Fall, dass er irgendwann sagen wird: Tschüß, Werder! Hallo, Wolfsburg! „Wenn sowas in kurzer Zeit oder etwas längerer Zeit zumindest zur Diskussion steht und man sich dann dreht, dann heißt es, dass man vorher nicht die Wahrheit gesagt hat“, sagte er.

Allofs will sich nicht bekennen – nicht zu Werder, nicht zu Wolfsburg. Weil er glaubt, dass er nicht muss. Er betont immer wieder, dass ihn „bisher“ kein Angebot aus der VW-Stadt erreicht hat: „Deswegen muss ich zum jetzigen Zeitpunkt keine Erklärung abgeben.“

Gegenüber der Öffentlichkeit kann er mit seinen Aussagen in der Deckung bleiben. Aber wohl nicht gegenüber Arbeitgeber Werder Bremen. Laut Informationen der Tageszeitung „Die Welt“ ist für heute oder morgen eine außerplanmäßige Aufsichtsratsitzung einberufen worden, an der auch Allofs und Trainer Thomas Schaaf teilnehmen sollen. Dann ist Klartext gefordert.

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