Allofs will Ekicis Kampfgeist sehen

Wieder eine Chance vertan: Mehmet Ekici musste in Gladbach früh vom Platz.

Bremen - Der Ton wird rauer. Bisher haben die Werder-Verantwortlichen ihren Premium-Neuzugang Mehmet Ekici mit Samthandschuhen angefasst, allenfalls leicht kritisiert. Doch nach dem schwachen Auftritt des türkischen Spielmachers in Gladbach sagte Sportchef Klaus Allofs: „Er ist nicht so bestimmend, wie wir uns das denken.“

Ekici, im Sommer für fünf Millionen Euro aus Nürnberg gekommen und vom „Verleiher“ FC Bayern gekauft, war erneut abgetaucht und sehr früh ausgewechselt worden – diesmal zur Halbzeit. „Man darf das nicht nur an ihm festmachen. Er ist natürlich abhängig davon, wie es in der Mannschaft läuft“, sagte Allofs, ergänzte jedoch: „Er war auch nicht so effektiv. Ballan- und mitnahme, Tempo aufnehmen, gefährlich werden. All das war nicht so da.“

Dass es für Ekici bei Werder bislang noch gar nicht läuft, liegt laut Allofs auch an fehlenden persönlichen Erfolgserlebnissen und demnach mangelndem Selbstvertrauen: „Die Lockerheit, die er zu Nürnberger Zeiten hatte, ist im Moment nicht da.“ Allofs fordert deshalb: „Mehmet muss dagegen ankämpfen, es kommt sicher nicht von alleine.“ Der Sportchef ist allerdings nach wie vor überzeugt davon, dass der talentierte Jungregisseur bald so spielt, wie Werder es sich wünscht: „Es wird kommen. Er erhält von uns die Unterstützung und das Vertrauen.“

Wie Ekici selbst seine Situation empfindet, verrät er nicht: „Ich möchte dazu nichts sagen.“ · mr

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