Wehe, wenn finanzstarke Clubs mitbieten

Allofs skizziert die Pizarro-Katastrophe

Bremen - Das Angebot zur Vertragsverlängerung liegt vor. Ob es von Claudio Pizarro auch angenommen wird, verspricht jedoch niemand. Auch nicht Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs.

„Ich schätze die Situation als offen ein“, sagt der 55-Jährige, der vor allem eines fürchtet: ein unmoralisches Angebot aus dem Ausland. „Innerhalb der Bundesliga können wir uns messen. Aber wenn etwas kommt, das außerhalb dessen liegt, was wir bieten können und zu dem Claudio aus seiner Sicht nicht nein sagen kann, wird es schwer. Aber damit müsste man dann auch leben können“, erklärt Allofs.

Zwar ist er grundsätzlich optimistisch gestimmt, dass Top-Stürmer Claudio Pizarro nicht nur über die Saison hinaus bei Werder bleibt, sondern sogar noch um ein oder zwei Jahre verlängert, aber Allofs bereitet die Fans auch auf den umgekehrten Fall vor: „Ich sage das nur, damit am Ende nicht alle überrascht sind. Es spielt natürlich auch das Finanzielle eine Rolle.“

Pizarro (33) verdient derzeit geschätzte vier Millionen Euro jährlich in Bremen. Um dieses Level zu halten, müsste sich Werder schon gewaltig strecken. Clubs aus der zahlungskräftigen englischen Premier League oder aus den arabischen Öl-Staaten hätten damit keine Probleme. · csa

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