Werder-Boss stößt das Thema Rotation sauer auf / Schaaf verspricht volle Konzentration

Allofs schimpft: „Das ist kein Juxspiel“

Werder-Bremen - BREMEN (kni/flü) · Als Klaus Allofs gestern Morgen die Zeitungen aufschlug, da war er bedient. Fast überall sprang ihm das Wort „Rotation“ entgegen – und das mag der Werder-Boss gar nicht.

Der 52-Jährige will nichts davon hören, dass Werder heute im Europa-League-Heimspiel gegen Nacional Funchal nicht in Bestbesetzung auflaufen könnte. Genau das hatte Coach Thomas Schaaf tags zuvor angedeutet. Schließlich ist Werder schon für die nächste Runde qualifiziert, einige Spieler sind angeschlagen oder etwas müde, und die Reservisten gieren auch nach Einsatzzeiten. Da macht eine Rotation durchaus Sinn.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Trainer so denkt“, behauptete Allofs und schimpfte: „Das ist kein Juxspiel – und es ärgert mich, dass man uns so et-

n„Wir wollen

nPlatz eins haben“

was einreden will.“ An erster Stelle würde immer stehen, „dass wir ein Spiel gewinnen wollen“. Zudem gebe es, so Allofs, zahlreiche Gründe, warum die Partie wichtig sei: „Wir wollen bei der Auslosung unbedingt in den Topf mit den Gruppensiegern, weil wir dann wahrscheinlich einen leichteren Gegner bekommen. Außerdem geht es um Punkte in der UEFA-Wertung – nicht nur für Werder, sondern auch für Deutschland. Und Geld gibt es für einen Sieg auch noch.“ Deshalb habe sich Werder wie immer professionell vorbereitet. Allofs’ Beweis: „Unser Scout Hune Faslic hat sich Funchal vergangene Woche natürlich angeschaut.“ Und Allofs’ Versprechen: „Personelle Veränderungen gibt es nur, wenn sie entweder taktisch Sinn machen oder ein Spieler nicht fit ist.“

Letzteres gilt ganz gewiss für die Stammkräfte Tim Wiese (Grippe) und Philipp Bargfrede (Knieprobleme). Aber beim Abschlusstraining fehlten gestern auch Sebastian Boenisch, Naldo und Aaron Hunt in der vermeintlichen A-Elf und kickten – ohne Anzeichen von Blessuren – nur in der B-Formation. Schaaf rotiert offenbar doch und gibt Sebastian Prödl, Petri Pasanen, Daniel Jensen und Tim Borowski eine Chance. Auch wenn Allofs das angeblich gar nicht so gerne sieht. Immerhin stellte Schaaf noch klar: „Wir wollen Platz eins haben und werden die Partie keineswegs nachlässig angehen.“

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