„Damit hat er sich keinen Gefallen getan“

Allofs rüffelt De Bruyne

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Kevin De Bruyne hat einen Rüffel bekommen.

Bremen - Die Wogen hatten sich gerade geglättet, da sorgt ein weiteres Interview des Belgiers Kevin De Bruyne für neuen Wirbel. Wieder äußert sich der Werder-Profi, der für ein Jahr vom FC Chelsea ausgeliehen ist, wenig freundlich über seine neue sportliche Heimat.

„Ich bin froh, dass ich hier spielen kann. Das ist letztlich der einzige Grund, warum ich hier bin. Die Mentalität liegt mir nicht. Ich bin immer noch ein bisschen geschockt“, wird der 21-Jährige im belgischen „Voetbalmagazine“ zitiert: „Ich würde nie darauf kommen, hier zu leben. Jede freie Minute fahre ich nach Belgien.“ Die Tatsache, dass er nur für eine Saison ausgeliehen ist und Chelsea ihn definitiv nicht länger an der Weser belassen und ihn stattdessen zurück in die Premier League holen will, gefällt ihm sehr gut: „Ich bin froh, dass ich hier nicht für mehrere Jahre unterzeichnet habe.“

Aussagen, die ihm bei den Fans wenig Sympathiepunkte einbringen dürften. Das gesteht sogar Klaus Allofs: „Damit hat er sich selbst keinen Gefallen getan.“ Trotzdem ist für den Werder-Boss das Thema abgehakt, weil De Bruyne ihm schon nach dem ersten veröffentlichten Interview versichert habe, dass er falsch übersetzt und interpretiert worden sei und sich gar nicht unwohl in Bremen fühle. Das zweite Interview lässt allerdings Zweifel an der Aufrichtigkeit des Mittelfeldspielers aufkommen. Doch Allofs sagt: „Wir sind der Sache auch noch weiter auf den Grund gegangen, haben Spieler wie Clemens Fritz und Nils Petersen befragt. Die haben uns versichert, dass alles in Ordnung ist.“ Ähnlich hätten sich auch De Bruynes Berater geäußert.

Nächsten Mittwoch wird der Nationalspieler in Bremen zurückerwartet, drei Tage später folgt das Heimspiel gegen Mönchengladbach. Es ist spannend, wie die Fans dann reagieren werden. · kni

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