Allofs: So reicht’s noch nicht zur Spitzenmannschaft

„Wir müssen mehr tun“, fordert Per Mertesacker.

Bremen (flü) - So richtig beruhigt hatte sich Klaus Allofs auch gestern nicht. Das magere 0:0 gegen Hannover 96 lag dem Bremer Sportdirektor noch schwer im Magen.

„Mit einem Sieg hätten wir uns auf dem dritten Platz festsetzen können. Wenn wir eine Spitzenmannschaft sein wollen, müssen wir uns in so einem Spiel auch durchsetzen“, brummte der 52-Jährige.

Womit die Grundsatzfrage gestellt war: Hat Werder eine Spitzenmannschaft? Tim Wiese hatte das nach dem Abpfiff bezweifelt und – sicherlich auch frustriert – lautstark erklärt: „Wir gehören nicht nach ganz oben.“

Und so ganz wollte Allofs dem auch nicht widersprechen. „Wenn wir so spielen, gehören wir da wirklich nicht hin. Um sich oben festzusetzen, dürfen wie uns Spiele in der Form nicht mehr zu häufig erlauben.“ Der Sportchef hat gegen „96“ den „absoluten Siegeswillen vermisst, dass ich alles tun will, um diese drei Punkte einzufahren“.

Es sei ein hoher Anspruch, immer wieder die eigene Qualität abzurufen und Konzentration zu zeigen. Das sei aber eben auch ein Unterschied zu den sehr, sehr guten Mannschaften, meinte Allofs. „Wir können das relativ gut, sonst hätten wir nicht den DFB -Pokal gewonnen oder wären ins UEFA-Pokal-Finale eingezogen. Doch wir machen das noch nicht häufig genug, um ganz oben mitzuspielen“, hat der Werder-Boss erkannt: „Diese Qualität müssen wir einfach verbessern.“

Auch Per Mertesacker fand, dass es „noch zu wenig ist, was wir zeigen, um in die obere Tabellenregion vorzustoßen. Wenn wir da oben hinwollen, müssen wir mehr machen.“

Nach der Auftaktniederlage gegen Frankfurt habe das Team schon ein wenig zurückgefunden, erklärte der 24-Jährige, „wir können aber noch nicht sagen, dass wir schon stolz darauf sein können“.

Vor allem die bislang unbefriedigende Heimbilanz von vier Punkten aus drei Spielen, „ist völlig untypisch für uns“, weiß Kapitän Torsten Frings, „wir müssen uns jetzt noch mehr finden.“

Dennoch forderte der 32-Jährige, jetzt Ruhe zu bewahren. „Wir haben vor der Saison gewusst, dass es verdammt schwer wird, ganz oben mitzumischen“, sagte Frings.

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