Allofs: „Nicht reif für guten Fußball“

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Köln - Werder Bremen steckt nach der 0:3-Pleite beim 1. FCKöln tief in der Krise und droht immer mehr in den Abstiegssog der Fußball-Bundesliga zu geraten. „Wir sind da unten drin, haben eine klare Niederlage bekommen. Jetzt dürfen wir nicht von etwas anderem reden“, fordert Werder-Sportdirektor Klaus Allofs die volle Konzentration auf den Kampf um den Klassenverbleib. Nach dem Sieg gegen Hoffenheim sei das Debakel in Köln „ein riesiger Rückschlag“.

Werder Bremen hat nicht nur verloren, sondern fast kampflos das Feld geräumt. Welche Gründe gibt es dafür?

Allofs: „Die Art und Weise, wie wir das Spiel hier verloren haben, von der ersten Sekunde nicht im Bild waren, war enttäuschend. Man wusste, dass wir auf eine Mannschaft treffen, die über den Kampf geht, und wir waren darauf überhaupt nicht vorbereitet. Das war grausam. Das ist ein riesiger Rückschlag. Wir sind nicht bereit, als Gruppe aufopferungsvoll zu kämpfen, das macht mir Sorgen.“

0:3 in Köln - Werder weiter in der Krise

Ist die Mannschaft nicht reif für den Abstiegskampf?

Allofs: „Sie ist nicht reif, um guten Fußball zu spielen. Wenn man weiß, dass man da unten steht, heißt es nicht, dass man gleich begreift, was man dann abzuliefern hat. Verzweifeln tun wir nicht. Wir sind da unten drin, haben eine klare Niederlage bekommen. Jetzt dürfen wir nicht von etwas anderem mehr reden. Wir müssen daran arbeiten, bessere Spiele abzuliefern und nicht wieder eine solche Fehleinschätzung wie heute zu erleben.“

Nächster Gegner ist der FC Bayern München: Ist das vielleicht ein Vorteil?

Allofs: „Bei uns ist egal gegen wen wir spielen, sondern wie wir spielen. Wenn wir es machen wie in der letzten Woche, ist es egal, ob wir gegen die Bayern spielen. Wenn wir spielen wie heute, gibt es keine Mannschaft in der Liga, gegen die wir gewinnen können. Grundsätzlich kann die Mannschaft es, es nützt aber nichts, wenn sie es nur jedes drittes Spiel macht.“

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