Neuer Innenverteidiger als Ass im Ärmel?

Allofs kündigt „Überraschung“ an

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Aleksandar Ignjovski war schon zum Medizincheck in Bremen, einen Vertrag hat er aber noch nicht.

Bremen - Die Nachricht aus England hätte Klaus Allofs gefallen müssen, schließlich wird Werder Bremen von der Zeitung „The Sun“ ein warmer Geldregen von 22 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Damit könnte Allofs das in diesem Jahr so enge Sparkorsett sofort abstreifen und endlich auf dem Transfermarkt Nägel mit Köpfen machen. Doch zur angeblichen Offerte von Manchester City für Marko Marin sagt der Werder-Boss: „Wer ans Christkind glaubt . . .“

Bei den Bremern regiert weiter der Rotstift. Deshalb ist auch eine Rückholaktion von Diego, so Allofs, völlig ausgeschlossen. Der Sportchef hat genug Probleme, mit den vorhandenen Mitteln die dezimierte Defensive zu füllen. Weil die Verpflichtung eines Innenverteidigers „absoluten Vorrang hat“ (Allofs), durfte Aleksandar Ignjovski am vergangenen Freitag zwar schon einen Medizincheck in Bremen absolvieren, aber noch keinen Vertrag unterschreiben. Der 20-jährige Serbe, vergangene Saison von OFK Belgrad an Zweitligist 1860 München ausgeliehen, ist nämlich „nur“ ein defensiver Mittelfeldspieler und maximal noch Außenverteidiger. Aber die Rahmenbedingungen, so Allofs, „sind sehr verlockend. Vorausgesetzt, es bleibt dabei, was wir mit den Verantwortlichen besprochen haben.“ Mit OFK Belgrad, das angeblich eine Million Euro Ablöse fordert, ist also alles klar, mit dem Spieler wohl auch. Wenngleich Allofs klarstellt: „Der Transfer ist noch nicht perfekt. Wir haben am Freitag nur die Chance, dass Aleksandar in Deutschland war, zum Medizincheck genutzt.“

Sokratis Papastathopoulos war dagegen noch nicht hier, soll aber so schnell wie möglich kommen. Der Grieche vom FC Genua ist weiterhin Werders Wunschkandidat Nummer eins für die Innenverteidigung und blockiert alle weiteren Transfers. Mit einer Ausnahme. Allofs hat offenbar einen Trumpf im Ärmel, spricht von einer „Überraschung“, die noch vor Sokratis für die Innenverteidigung verpflichtet werden könnte. Schließlich geht‘s am Mittwoch los – und fast ohne Abwehrzentrum (nur Mikael Silvestre ist fit) wäre das ziemlich schlecht. · kni

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