Allofs: Kein Verständnis für Löw

Bremen (csa) - Joachim Löw hat seine Meinung, Klaus Allofs hat eine andere. Dass der Bundestrainer für das WM-Qualifikationsspiel in Aserbaidschan am kommenden Mittwoch auf Werder-Kapitän Torsten Frings verzichtet, kann der Bremer Sportdirektor ebensowenig nachvollziehen wie Frings.

„Torsten ist in einer guten Verfassung, in einer viel besseren als in der vergangenen Saison. Wenn man auf ihn baut, sollte er auch in so einem Spiel dabei sein“, argumentiert Allofs. Löw hatte Frings nicht berücksichtigt, aber versichert, er sei „weiterhin ein wichtiger Spieler für uns“.

In einem wichtigen Spiel wird dieser wichtige Spieler aber ignoriert. „Es ist verwunderlich. Das wirft Fragen auf“, meint Allofs. Fragen nach dem eigentlichen Grund. Dass die Stuttgarter Hitzlsperger und Khedira von dem Ex-Stuttgarter Löw bevorzugt werden, ist auffällig. Es scheint, dass Frings, der sich im vergangenen Herbst mit Joachim Löw öffentlich gestritten und mehr Respekt eingefordert hatte, nun nachträglich bestraft wird.

Ganz anders ist der Fall Marko Marin gelagert. Auch er fand bei Löw keine Berücksichtigung. Doch da sich der Werder-Neuzugang „erstmal bei uns zurechtfinden und stabilisieren muss“, sei der Verzicht verständlich, meint Klaus Allofs. Marin wird nun mit der U 21 am Walerij-Lobanowski-Pokal in der Ukraine (11./12. August) teilnehmen. Erstmals wurde auch Philipp Bargfrede für die U 21 nominiert.

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