Allofs: „Es gibt bei uns keine Kollektiv-Impfung

Dr. Dimanski

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · In ganz Deutschland wird derzeit die Schweinegrippe-Impfung diskutiert. „Auch bei uns ist das ein Thema“, sagt Werders Mittelfeldspieler Tim Borowski.

„Allerdings“, erklärte Sportdirektor Klaus Allofs gestern, „wird es Stand heute bei uns keine Kollektiv-Impfung geben.“ Auch in Bremen schwankt man zwischen dem Nutzen und dem Risiko einer solchen Vorsorge. Nach Allofs’ Geschmack werde in der ganzen Sache ohnehin „ein bisschen zu viel Hysterie betrieben“.

Der 52-Jährige verlässt sich da ganz auf die Einschätzung seiner medizinischen Abteilung. Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski sagte dazu gestern, dass man sich bei Werder an die wissenschaftlichen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes halte. „Chronisch Kranken, Schwangeren und Mitarbeitern im Gesundheitswesen wird geraten, sich impfen zu lassen. Unsere Jungs fallen also nicht darunter“, sagte der Mediziner. Freilich bleibe die Entscheidung jedem Spieler selbst überlassen. „Wenn sich einer impfen lassen will, werden wir das selbstverständlich organisieren“, kündigte Dimanski an. Abwehrspieler Sebastian Prödl wird sich nicht impfen lassen: „Ich denke, gerade wir Sportler sind körperlich fit genug.“

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