Allofs: Frings ist ein WM-Kandidat

Darf Torsten Frings doch wieder von einer WM-Teilnahme träumen?

Bremen (kni) · Erst verursachte er das 0:1, dann schoss er das 2:2 – und mittendrin bot er auch noch eine Klasse-Leistung. Torsten Frings war beim Bremer 2:2 gegen den VfB Stuttgart der Mann des Tages im Weserstadion.

Und gestern durfte sich der Werder-Profi auch noch über eine nette Geste seines Chefs freuen. Klaus Allofs brachte den 33-Jährigen für die Nationalmannschaft und somit für die WM in Südafrika ins Gespräch. „Das Thema ist für mich noch nicht abgehakt“, sagte Allofs im DSF. Die Tatsache, dass Frings von Bundestrainer Joachim Löw längst aussortiert wurde, ließ den Werder-Boss kalt. Allofs erinnerte lieber an die Verletzung von Leverkusens Simon Rolfes: „Wenn auf dieser Position noch mehr passieren würde, wäre es fahrlässig, einen so erfahrenen Mann wie Torsten nicht mitzunehmen“.

Allofs machte allerdings auch eine Aussage, die Frings nicht so gefallen dürfte. „Man kann es laufen lassen“, meinte der Ex-Profi zum Zweikampf zwischen Frings und Aliaksandr Hleb. Der Bremer war zu Boden gegangen und hatte ein Foul moniert. Schiedsrichter Dr. Felix Brych war anderer Meinung gewesen. Die TV-Bilder geben ihm Recht. Hleb nutzte die Gelegenheit, bediente Pavel Pogrebnyak, der Stuttgart 1:0 in Front schoss (15.). „Wir sind beschissen worden“, schimpfte Frings nach der Partie. Dabei hätte er sich doch eigentlich freuen können: Neun Minuten vor Schluss war ihm per Strafstoß der Ausgleich geglückt.

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