„Wir geben ihn auf gar keinen Fall ab“ / Neuer Vertrag wird hochdotiert sein

Allofs erklärt Özil für unverkäuflich

Spielt im Konzept von Werder-Sportchef Klaus Allofs (li.) in den nächsten Jahren eine ganz wichtige Rolle: Mesut Özil (re.).

Werder-Bremen - BREMEN (flü) n Mit seiner grandiosen Vorstellung im Finale der U 21-Europameisterschaft hat sich Mesut Özil nicht nur in die Herzen der Fußballfans, sondern auch in die Notizblöcke internationaler Spitzenclubs gespielt. Doch die Vereine, so Klaus Allofs, brauchen gar nicht erst den Versuch zu unternehmen, den 20-jährigen Mittelfeldspieler aus Bremen loseisen zu wollen.

Jede mögliche Anfrage werde der Werder-Sportdirektor sofort abschmettern, sagte Allofs und erklärte Özil damit für unverkäuflich: „Wir geben Mesut nicht ab, auf gar keinen Fall!“

n„Gute Spieler

nhaben ihren Preis“

Vielmehr will Werder den bis zum 30. Juni 2011 laufenden Vertrag des Deutsch-Türken vorzeitig verlängern. Beide Seiten haben bereits signalisiert, die Zusammenarbeit langfristig fortsetzen zu wollen. Die starken Leistungen Özils bei der EM in Schweden dürften den Mittelfeldmann allerdings nicht gerade billiger gemacht haben. Werder muss bei einer Vertragsverlängerung tiefer in die Tasche greifen. Für Allofs ein normaler Lauf der Dinge. „Gute Spieler haben ihren Preis“, sagt der 52-Jährige: „Wenn wir einen Spieler haben, der sich außergewöhnlich gut entwickelt hat, und die Gehaltshierachie nicht dieser sportlichen Entwicklung entspricht, dann werden wir nachbessern.“

Sprich: Sollte Özil einen neuen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2013 unterschreiben, winkt ihm eine saftige Gehaltsaufbesserung.

Doch diese finanziellen Dinge sind für Allofs derzeit zweitrangig, wie der Sportdirektor behauptet. „Wir sollten uns freuen und glücklich sein, einen Spieler wie Mesut in Bremen zu haben“, erklärt der Werder-Boss. Özil habe vor eineinhalb Jahren mit seinem Wechsel zu Werder genau die richtige Entscheidung getroffen. „In der vergangenen Saison hat er dann in seiner Entwicklung einen gewaltigen Schritt nach vorn getan“, lobt Allofs den Youngster, „doch die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen.“ Daher mache es „absolut Sinn, dass Mesut auch in den nächsten Jahren bei uns spielt“.

In der neuen Saison werde von Özil der nächste Schritt verlangt, kündigt Allofs an, „er muss noch mehr Verantwortung übernehmen, gerade weil Diego nicht mehr dabei ist.“ Der 52-Jährige ist sicher, dass Özil diese Aufgabe meistern wird.

Dass dem Werder-Boss dann erst recht die europäischen Spitzenclubs die Tür einrennen werden, darüber macht er sich derzeit keinen Kopf. Bis dahin soll schließlich die Vertragsverlängerung mit Özil längst unter Dach und Fach sein.

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